USC Leipzig 2 - BODY STREET Baunach   

75:78

Mit dem fünften Sieg in Folge klettern die Baunacher jetzt schon auf Rang 4 und sind weiterhin in der Rückrunde ungeschlagen. Gegen den Tabellenletzten, der sich bis zum Ende verbissen gegen die Niederlage wehrte, lag man eigentlich das ganze Spiel in Führung, ehe es in den letzten Sekunden noch mal richtig eng wurde.
Das 1. Viertel verlief ausgeglichen und die Gäste konnten sich eine kleine Führung erspielen (17:14). In den zweiten 10 Minuten erhöhte man den Druck in der Verteidigung und setzte sich so bis auf 33:21 ab. Mit einem 39:30 für BODY STREET Baunach ging es dann in die Halbzeitpause. Vor allem Christopher Neudecker konnte bis dahin im Angriff mit 10 Punkten überzeugen.


Christopher Neudecker, Foto sportpress

In die 2. Hälfte starteten die Oberfranken sehr konzentriert und konnten durch variable Verteidigung einige Ballgewinne in einfache Punkte umsetzen. Beim 56:34 in der 26. Minute schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Dann aber schalteten die Spieler der Trainer Timo Fuchs und Jörg Mausolf einige Gänge zurück und die Leipziger kamen Punkt um Punkt heran. Mit einer sehr hochprozentigen Trefferquote brachten sie die Baunacher immer mehr in Bedrängnis, die nun völlig den Faden verloren. Zwar konnte man im Angriff weiter konstant punkten, doch die Verteidigung zeigte so gut wie keine Wirkung mehr. 28 Punkte gestattete man den Sachsen so im letzten Viertel, die in der letzten Minute bis auf 76:75 verkürzten. Durch die Nervenstärke von Dirk Dippold an der Freiwurflinie konnte man dann aber doch als Sieger die Heimreise antreten. Erfreulich war, dass alle Spieler zu Punkten kamen und so einmal mehr ein Teamerfolg in der Ferne gefeiert werden konnte. Lediglich die fehlende Disziplin und Kampfbereitschaft im letzten Viertel trübte die Stimmung der beiden Trainer trotz des siebten Auswärtssieges.
BODY STREET Baunach: Heide 21, Neudecker 10, Rockmann 10, Dippold 8, Fuchs 8, Schönhammer 8, Müller 6, Jungbauer N. 3, Hirmke 2, Jungbauer Chr. 2.


BC Zwickau - BODY STREET Baunach

64:68

Bereits den vierten Sieg in Serie feierte BODY STREET Baunach bei den bisher so heimstarken Sachsen. Durch den Erfolg tauschten die Oberfranken mit den Zwickauern die Plätze und rangieren nun bereits auf Platz 5. Der Start in die Begegnung verlief sehr zäh für die jungen Baunacher und so lagen sie schnell mit 6:0 zurück. Es ging in dieser Phase sehr wenig in der Offensive zusammen und man lief ständig einem Rückstand hinterher. Erst ab der 7. Spielminute gelang ein kleiner Zwischenspurt und Johannes Müller brachte seinen Farben erstmals mit 17:15 die Führung. Mit einem 20:18 Vorsprung beendete man das 1. Viertel. In den zweiten 10 Minuten kam die Zeit des Zwickauers Neddermeyer. Er versenkte zuerst 2 Dreier in Serie und konnte auch durch starke Reboundarbeit dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Bis auf 34:24 setzten sich die Sachsen in dieser Phase ab. Vor allem Alex Heide und der wieder einmal stark spielende Dirk Dippold hielten Baunach einigermaßen in Schlagdistanz. Durch einen Mitteldistanzwurf von Christopher Neudecker verkürzten die Oberfranken bis zur Halbzeitpause auf 38:32. Den Start in die 2. Hälfte verschliefen die Baunacher völlig und so konnten sich der BC sogar bis auf 45:33 in der 24. Minute absetzen. Dann aber ging ein regelrechter Ruck durch das Baunacher Team. Acht Punkte in Folge von Dirk Dippold und fünf in Serie von Uli Hirmke führten dazu, dass man in der 26. Minute wieder bis auf 47:46 herankommen konnte.

Foto sportpress

Jetzt konnten sich auch die beiden Center Niklas Jungbauer und Alexander Heide besser unter den Körben durchsetzen und bis zum Ende des 3. Viertels erkämpfte man sich so eine 52:49 Führung. In den letzten 10 Minuten behielt man bis zur 38. Minute ständig eine leichte Führung (63:59). Durch fünf Zähler in Folge konnten die Sachsen diese aber wieder 90 Sekunden vor dem Ende übernehmen Ein Freiwurfpunkt von Niklas Jungbauer stellte  unmittelbar den Ausgleich wieder her. Ein Dreier von Michi Lachmann 33 Sekunden vor dem Ende brachte die Truppe von Timo Fuchs und Jörg Mausolf endgültig auf die Siegerstrasse. Die letzten verzweifelten Dreierversuche der Zwickauer fanden ihr Ziel nicht und Dirk Dippold stellte mit einem Freiwurftreffer kurz vor Schluss den sechsten Auswärtssieg der Baunacher sicher. Coach Timo Fuchs zeigte sich nach der Begegnung sichtlich zufrieden:“ Der Sieg bei einer starken Zwickauer Mannschaft hat gezeigt, dass sich meine Mannschaft weiter entwickelt hat und stabiler geworden ist. So können wir sehr zuversichtlich in die nächsten beiden Begegnungen gegen Leipzig und Dachau gehen.“
BODY STREET Baunach: Dippold 16, N. Jungbauer 13, Heide 12, Lachmann 8, Hirmke 5, Neudecker 4, Müller 4, Fuchs 3, C. Jungbauer 2, Schönhammer 2, Roch;


BODY STREET Baunach - BG Regnitztal

60:49

Nachdem BODY STREET Baunach zuletzt seine Fans mit über 100 Punkten verwöhnt hatte, mussten sich diese am Sonntag mit Schmalkost von beiden Seiten zufrieden geben. Dennoch reichte es zu einem weiteren und verdienten Start-Ziel Sieg, sodass die Schützlinge von Timo Fuchs und Jörg Mausolf ihre Bilanz aus den letzten Spielen auf 7:1 Siege ausbauen konnten.
Von Anfang an bestimmten die Gastgeber die zähe Partie, in der um jeden Ball hart gekämpft wurde. Über 6:0 konnte man eine 11:7 Führung nach dem 1. Viertel verzeichnen. Dabei ließen die Gastgeber in dieser Phase an der Freiwurflinie (11:3) viele Chancen aus, während bei den Regnitztalern nur Steffen Walde gepunktet hatte.
Den bekamen die Baunacher nun besser in den Griff, da man aber im Angriff zu hektisch abschloss, musste man die junge Gästetruppe auf 21:20 herankommen lassen, doch zur Pause hatte man wieder mit 26:20 die Nase vorne.
Nach dem Wechsel schien die Taktik, überwiegend mit einer Zonenabwehr zu verteidigen, noch besser aufzugehen, denn nach einigen Ballgewinnen von Kapitän Marcel Fuchs war es Michi Lachmann, der 10 Punkte in diesem Abschnitt erzielte, sodass sich seine Mannschaft bis zur 24. Minute erstmals auf 12 Punkte (35:23) absetzen konnte.
In der 31. Minute glaubten wohl die meisten der vielen Zuschauer, dass eine Entscheidung gefallen sei, denn die Gastgeber waren auf 49:29 davon gezogen. Doch jetzt trauten sich die Jungs von Ulf Schabacker und Flo Gut endlich etwas mehr zu. Hinzu kam, dass sich die Baunacher durch zwei technische Fouls selbst schwächten. Punkte von Phillip Daubner und ein Dreier von Kaya Asan, der kurz davor erstmals eingewechselt wurde, ließen den Rückstand der Baskets bis zur 35. Minute auf 10 Punkte (51:41) schrumpfen und nach einem weiteren Dreier von Asan war beim Stand von 53:49 (38. Minute) überraschend wieder alles offen. In der hektischen Schlussphase aber behielt Matchwinner Dirk Dippold klaren Kopf und machte mit 5 Punkten den Sack zu.
BODY STREET Baunach: D. Dippold 18, Lachmann 12, C. Jungbauer 6, Müller 6, N. Jungbauer 4, Heide 4, Neudecker 4, Schönhammer 3, Fuchs 3, Roch.
Regnitztal Baskets: Daubner 14, Walde 8, Thiemann 7, Asan 6, Völkl 5, Wolf 4, Thomas 3, Schmitt 2, C. Dippold, Wagner.
Zuschauer: 530
SR: Grassl, Rust
Gesamtwurfquote: Baunach 44 Prozent (23 Treffer/52 Versuche), Regnitztal 25 (15:60)
Dreierquote: Baunach 33 Prozent (3/9), Regnitztal 18 (3/17)
Freiwurfquote: Baunach 52 Prozent (11/21), Regnitztal 62 (16/26)
Rebounds: Baunach 35 (28 defensiv/7 offensiv), Regnitztal 39 (24/15)
Ballgewinne/-verluste: Baunach 9/11, Regnitztal 4/15
Assists: Baunach 7, Regnitztal 9
Fouls: Baunach 26, Regnitztal 18


BODY STREET Baunach – Rattelsdorf Independents

107:101

Gut 600 Zuschauer pilgerten am Freitagabend in die “blaue Schule” und sie brauchten ihr Kommen wahrlich nicht zu bereuen, denn sie sahen ein spannendes und emotionsbeladenes Derby mit einer tollen Stimmung zwischen den Nachbarn und einen verdienten Sieg von BODY STREET Baunach. Den besseren Start hatten die Gäste zu verzeichnen, da die Baunacher in der Anfangsphase von dem erwarteten Druck der Independents doch überrascht wirkten. Zahlreiche Ballverluste waren die Folge, sodass Rattelsdorf über 10:3 mit 19:13 (7. Minute) in Führung gehen konnte. Lediglich Dirk Dippold sorgte mit 2 Dreiern dafür, dass der Rückstand der Gastgeber nicht höher ausfiel. Eine schnelle Auszeit und die Einwechslung von Johannes Müller bewirkten dann einen Ruck im Spiel der FCler, die nun den Kampf annahmen und mit größerer Energie dagegenhielten. Sieben Punkte von Michi Lachmann brachten die Wende und Baunach zog nach dem 1. Viertel mit 25:21 in Front.

Niklas Jungbauer

Dippold war erneut dafür verantwortlich, dass der Vorsprung auf 29:21 ausgebaut werden konnte, doch Webster Moreland sorgte dafür, dass sich das Spiel kurzzeitig noch einmal drehte. 17 Punkte erzielte er im 2. Abschnitt und die Wolfschmitt/Sippach-Schützlinge lagen in der 16. Minute wieder mit 42:40 vorne. Diese kurze Episode beeindruckte die Gastgeber aber überhaupt nicht, denn nun folgte ihrerseits ein 13:0 Lauf zum 53:42. Niklas Jungbauer, der unter der Woche mit einer Erkältung im Bett lag, hatte in dieser Phase wesentlich dazu beigetragen, dass man mit einem 58:50 in die Kabinen gehen konnte.

Dirk Dippold

Nach dem Wechsel griff der Schachzug von Timo Fuchs und Jörg Mausolf, überwiegend mit einer variablen Zone zu agieren, immer besser und die Führung konnte bis zur 24. Minute auf 70:53 ausgebaut werden. Doch die Independents kamen noch einmal zurück und ihr bester Dreierschütze Felix Sasse (50 %) läutete die Aufholjagd ein, sodass nach 30 Minuten (80:72) wieder alles offen war. Deon McDuffie, der sich frühzeitig mit Fouls belastet, aus dem Spiel genommen hatte, traf zu Beginn des Schlussabschnitts drei Dreier und jetzt wurde die Partie dramatisch: Bis auf 94:92 (38. Minute)  kamen die Gäste heran und hatten das Momentum scheinbar auf ihrer Seite. Fast zwei Minuten lag ging es nun hin und her, ohne dass eine Entscheidung fallen wollte. Hinzu kamen einige umstrittene Entscheidungen der Unparteiischen in der überwiegend fairen Begegnung, die für Unmut in beiden Fanlagern sorgten. Erst Alex Heide, der mit 13 Rebounds überragte, war es, der in der letzten Minute wieder etwas Entspannung brachte, zumal die Baunacher von den letzten 11 Freiwürfen 9 nervenstark verwandeln konnten. So begannen schon 30 Sekunden vor Ende beim Stand von 107:98 die Siegesgesänge der einheimischen Fans, bevor der viel umjubelte Erfolg endgültig unter Dach und Fach war.  
Die Statistik:
BODY STREET Baunach Dippold (24 Punkte/ 2 Dreier), N. Jungbauer (23/1), Lachmann (20/2), Heide (19), Müller (7), Neudecker (5), C. Jungbauer (3), Fuchs (2), Roch (2), Rockmann (2), Schönhammer.
Rattelsdorf Independents Moreland (28/1), F. Sasse (18/6), McDuffie (14/4), Neundorfer (9/1), Sakalauskas (8), L. Sasse (7/2), Reh (7/1), Krauß (6/2), Feistkorn (2), Albus (2), Kitatu, Vonhausen.
SR Galajda, Glosemeier
Gesamtwurfquote Baunach 59 Prozent (34 Treffer/57 Versuche), Rattelsdorf 35 (34:97)
Dreierquote Baunach 42 Prozent (5/12), Rattelsdorf 26 (17/64)
Freiwurfquote Baunach 65 Prozent (34/52), Rattelsdorf 57 (16/28)
Rebounds Baunach 38 (29 defensiv/9 offensiv), Rattelsdorf 35 (15/20)
Ballgewinne/-verluste Baunach 7/24, Rattelsdorf 13/17
Assists Baunach 16, Rattelsdorf 13
Fouls Baunach 24, Rattelsdorf 35

Vor dem Spiel gab es einen überaus gelungenen Sponsorenempfang. Nach der Begrüßung der Gäste beleuchtete Abteilungsleiter Jochen Hirmke die Geschichte und Gegenwart der Basketballer des FC Baunach, die es seit 35 Jahren gibt. Dabei erinnerte er an die Hochzeit in den 90er Jahren, als man einige Male an die Tür zur 1. Bundesliga klopfte und auch einen deutschen Meistertitel erringen konnte. Danach stellte er einige Mitstreiter aus der Marketingabteilung vor. Anschließend erklärte der Geschäftsführer der Brose Baskets, Wolfgang Heyder, das Konzept von Franken1st. Für eine Überraschung sorgte er, als er einen wahrscheinlich Neuzugang im nächsten Jahr im Konzept ankündigte. Hans Fleischer erläuterte dann die Vorteile, die die Fitnessstudios BODY STREET bieten und konnte mit seiner überzeugenden Art sicherlich gleich einige neue Freunde dieser zeitsparenden Methode gewinnen. Auch das mit viel Liebe selbst zubereitete Buffet konnte alle Anwesenden überzeugen. Der anschließende Besuch des tollen Derbys, das danach mit den Sponsoren im Kreis der Mannschaft ausgiebig diskutiert wurde, rundete diesen Abend ab, der sicher noch länger in Erinnerung bleiben wird.


BODY STREET Baunach – Longhorns Herzogenaurach

72:60

Einen enorm wichtigen 72:60 Sieg landeten die Baunacher Basketballer im Frankenderby gegen Herzogenaurach und können nun mit einer ausgeglichenen Bilanz von 7/7 Spielen beruhigt Weihnachten feiern. Von Anfang an zeigten die vom Trainergespann Fuchs/Mausolf gut eingestellten Gastgeber, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten und lagen nach dem 1. Viertel mit 26:15 vorne. Vor allem über Center Alex Heide kamen sie immer wieder zum Korberfolg, während Marcel Fuchs  2 Dreier zu dieser Führung beigesteuert hatte. Auch zur Pause (40:28) hatte dieser Vorsprung in etwa Bestand, wobei 6 Punkte in Folge von Christopher Neudecker positiv zu Buche schlugen.
Nach dem Wechsel schien eine Vorentscheidung gefallen, als die Oberfranken auf 60:42 (32. Minute) davonzogen. Eine variable 3:2 Zone bereitete in dieser Phase den Mittelfranken große Probleme und man ließ ihrem besten Werfer Michael Kaiser (18 Punkte) kaum freien Raum. Doch die Longhorns gaben sich noch lange nicht geschlagen und kamen mit einem 8:0 Lauf durch Aidin Kabir  (10) heran. Zum Glück vergaben sie in dieser Phase einige aussichtsreiche Möglichkeiten, während auf der anderen Seite Dirk Dippold die Verantwortung übernahm und mit einem Dreier zum 64:50 wieder für Beruhigung sorgte. Damit konnten die überraschend vielen Zuschauer eine entspannte Schlussphase genießen, in der der 2. Heimsieg der Saison nicht mehr in Gefahr geriet. Nach einer einwöchigen Weihnachtspause müssen sich die Baunacher schon wieder vorbereiten, denn am Freitag, 13. Januar (19:30 Uhr) geht die Saison gleich mit dem mit Spannung erwarteten Derby gegen Rattelsdorf weiter.
BODY STREET Baunach: Heide 22, Dippold 12, Fuchs 11, Jungbauer 9, Rockmann 9, Neudecker 7, Lachmann 2, Müller, Schönhammer, Roch.


BODY STREET Baunach – Coocoon Baskets Weiden

76:78

Mit einer völlig überflüssigen Niederlage gegen das Spitzenteam aus Weiden riss die Siegesserie von BODY STREET Baunach. Dabei begann die Partie eigentlich recht gut, denn die über weite Strecken des Spiels dominierenden Gastgeber gingen gleich mit 17:10 (7. Minute) in Führung. Zwar konnten die ersatzgeschwächten Oberpfälzer auf 20:18 zum Ende des 1. Viertels verkürzen, doch dann zogen die Schützlinge von Timo Fuchs und Jörg Mausolf das Tempo wieder an und erhöhten vor allem durch Dirk Dippold auf 36:25 (15.). Selinger (17) und Miklos(14) brachten die Gäste erneut heran, dennoch konnten die Baunacher eine 46:41 Führung mit die Kabine nehmen.
Die baute Alex Heide nach dem Wechsel sogar auf 58:45 (25.) aus und alles sah nach einem sicheren Heimerfolg aus, aber nun kam etwas Sand ins Getriebe der Oberfranken, zumal Dippold und Heide mit jeweils 4 Fouls belastet auf der Bank Platz nehmen mussten. Bis zum Ende des 3. Abschnitts wurde noch ein 68:60 Vorsprung gerettet, doch jetzt bekam man Smith (22) nicht mehr in den Griff, während man in der Offensive viel zu statisch agierte und sich in Einzelaktionen verstrickte. So konnte der Tabellenzweite bis zur 39. Minute (72:79) das Blatt wenden, bevor nach einem Dreipunktespiel von Manu Rockmann noch einmal Hoffnung bei den Fans aufkeimte. Tatsächlich kam die Heimmannschaft 22 Sekunden vor Schluss in Ballbesitz, doch der letzte Dreierversuch kurz vor der Sirene wurde abgeblockt, sodass die Weidener einen sehr schmeichelhaften Auswärtssieg feiern konnten. Jetzt gilt es für die Baunacher sich wieder nach unten zu orientieren, wenn sie am nächsten Sonntag (19:30 Uhr!) die Herzogenauracher zum Derby empfangen.
BODY STREET Baunach: Dippold 16, Heide 15, Rockmann 15, Jungbauer 11, Fuchs 10, Neudecker 4, Lachmann 2, Schönhammer 2, Müller 1, Roch.


Baskets Vilsbiburg - BODY STREET Baunach

80:92

Zu einem weiteren Auswärtsspiel mussten die Baunacher nach Vilsbiburg reisen, bei denen mit Alexej Bondar (11 Punkte) auch ein ehemaliger Baunacher Spieler auflief. Mit einer ganz starken Leistung bei dem von 800 Zuschauern angefeuerten Aufsteiger konnte man die beiden Punkte mit nach Oberfranken nehmen und so einen weiteren Schritt ins gesicherte Mittelfeld der Regionalliga machen.
Coach Timo Fuchs war auch erleichtert, dass Manuel Rockmann endlich mal sein Potential voll ausschöpfen konnte und mit 28 Punkten bei einer sehr hohen Trefferquote (5 Dreier bei 5 Versuchen) der Topscorer der Partie war. Optimal eingestellt auf die Vilsbiburger Press- und Zonenverteidigung konnte man angetrieben von den klug Regie führenden Aufbauspielern Marcel Fuchs und Christopher Neudecker ständig die Kontrolle über das Spiel behalten. So lag man bereits nach dem 1. Viertel mit 24:19 in Führung. Dieser Vorsprung hatte auch  zur Halbzeitpause (37:42) Bestand. Immer wieder waren es Dirk Dippold, Manuel Rockmann und Geburtstagkind Niklas Jungbauer die Punkte für BODY STREET Baunach erzielen konnten. Auf der Gegenseite war es Neuzugang Marc Campbell (25), der nur schwer zu stoppen war.
In die 2. Hälfte startete man sehr konzentriert und Dirk Dippold hatte ein ruhiges Händchen von der Dreierlinie. Er versenke in dieser Phase drei Dreier und so zogen die Oberfranken bis zur 27. Minute bis auf 59:49 davon. Noch gaben sich die Vilsbiburger aber nicht geschlagen und beim Stand von 66:63 für Baunach ging es in die letzten 10 Minuten.
Hier spielten die Baunacher sehr überlegt und durch kluge Penetrations zum Korb erspielte man sich viele freie Würfe, die an diesem Tag hochprozentig ihr Ziel fanden. So war beim Stand von 76:65 wieder ein beruhigender Vorsprung hergestellt. Alle Spieler von BODY STREET Baunach trugen ihren Teil zum 5. (!) Auswärtssieg der Saison bei und warten jetzt gespannt auf den kommenden Sonntag, wenn sie um 17 Uhr in der Stauffenberghalle die Spitzenmannschaft aus Weiden empfangen.
BODY STREET Baunach: Rockmann 28, Dippold 20, Jungbauer 17, Heide 8, Lachmann 7, Schönhammer 5, Müller 3, Fuchs 2, Neudecker 2, Roch;


BODY STREET Baunach – VfL Treuchtlingen

87:77

Einen enorm wichtigen Sieg errangen die Basketballer von BODY STREET Baunach. Gegen einen direkten Konkurrenten und konnten sich damit  ins gesicherte Mittelfeld absetzen.
Hervorragend eingestellt vom Coachgespann Fuchs/Mausolf zeigten die Gastgeber von Anfang an den Weg auf, wie man dieses Frankenderby gewinnen wollte, denn immer wieder wurde der Ball unter den Korb gebracht, wo vor allem Alex Heide nicht zu stoppen war. 10 Punkte erzielte er allein im 1. Viertel. Dass der Vorsprung am Ende dieses Abschnitts nur drei Punkte (22:19) betrug, lag an einigen Nachlässigkeiten in der Abwehr, die der treffsichere Lang (22) bei den Gästen immer wieder ausnützte. Auch bis zur Pause blieb die Partie relativ ausgeglichen. Zwar zeigten die Gastgeber schöne Spielzüge mit erfolgreichen Abschlüssen, auf der anderen Seite aber gelang es nicht den Ligatopscorer Schmoll (27) unter Kontrolle zu bringen. Mit vier Dreiern konnte er sein Team im Spiel halten, sodass zur Halbzeit (45:39) noch alles offen war.
Nach dem Wechsel funktionierte die Baunacher Zonenabwehr besser. Vor allem der gut aufgelegte Dirk Dippold, der nach Verletzungen von Uli Hirmke und Marcel Fuchs auch den Aufbau übernehmen musste, setzte jetzt die Akzente und baute den Vorsprung nach 30 Minuten auf 67:53 aus. Nach einigen Ballgewinnen und daraus resultierenden Schnellangriffen schien in der 33. Minute beim Stand von 75:56 eine Vorentscheidung gefallen. Prompt agierten die Oberfranken etwas nachlässiger, was die kampfstarke Harlandertruppe sofort ausnutzte, um auf 76:67 (36. Minute) zu verkürzen und das Spiel schien zu kippen. In einer hektischen Schlussphase mit vielen Nickeligkeiten auf beiden Seiten aber brachten die Gastgeber den von 350 Zuschauern viel umjubelten 1. Heimsieg der Saison unter Dach und Fach und konnten so zum ersten Mal in der Saison mit der neuen Fanhymne des FC Baunach feiern.
BODY STREET Baunach: Heide 27, Dippold 21, Lachmann 13, Jungbauer 12, Rockmann 6, Schönhammer 4, Müller 4, Fuchs, Roch Hirmke.


München Basket - BODY STREET Baunach

62:63

Durch den enorm wichtigen Auswärtssieg bei den seit 5 Spielen ungeschlagenen München Baskets konnten die Baunacher den Anschluss an das Tabellenmittelfeld wieder herstellen.
Mit nur 9 Spielern reisten die Trainer Timo Fuchs und Jörg Mausolf in die Landeshauptstadt und gleich beim Aufwärmen musste auch noch Christopher Neudecker verletzt passen.
Diesmal gelang den Gästen aus Baunach ein guter Start und nach sieben Minuten lag man mit 11:6 in Führung. Die Münchner blieben aber in Reichweite und mit einem 14:11 für BODY STREET Baunach ging man in das 2. Viertel. In der abwehrbetonten 1. Hälfte konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen und so ging es mit einem ungewöhnlich niedrigen Ergebnis von 23:22 für die Baskets aus München in die Halbzeitpause.
In der 2. Halbzeit erwischten die Spieler von Trainer Zollner den besseren Start, denn sie konnten bis auf 33:28 davonziehen. Jetzt waren es vor allem der reboundstarke Alexander Heide und der immer wieder zum Korb ziehende Michael Lachmann, die ihre Farben im Spiel hielten. Durch einen Korb plus Bonusfreiwurf von Niklas Jungbauer konnte man sogar wieder mit 38:35 in Führung gehen (27. Minute). Das Spiel blieb aber immer eng und mit einer 1-Punkt-Führung für die Heimmannschaft startete man in die letzten 10 Minuten. Bis zur 38. Minute blieb das Spiel ausgeglichen (53:53) ehe sich die Baskets eine kleine Führung erspielten und auf 57:53 davonziehen konnten. Jetzt war es Kapitän Marcel Fuchs, der das Heft in die Hand nahm. Durch eine Dreier aus der Ecke und einen "Kunstwurf" mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr gingen die Oberfranken mit 60:57 in Führung. Grube verkürzte für München von der Freiwurflinie, von der Niklas Jungbauer im Gegenzug nur einmal traf. Mit einem 61:59 für Baunach und Ballbesitz für München ging man in die letzten 29 Sekunden. Die Oberbayern ließen die Uhr herunterlaufen und 7 Sekunden vor dem Ende schafften sie tatsächlich durch einen Dreier die erneute Führung (62:61). Im letzten Angriff zog Marcel Fuchs zum Korb und wurde dabei gefoult. Die beiden Freiwürfe verwandelte er nervenstark und so konnten die Baunacher bereits den 4. Auswärtssieg der Saison feiern.
BODY STREET Baunach: Heide 22, Fuchs 13, Lachmann 11, N. Jungbauer 9, Dippold 4, Müller 2, Hirmke 1, Schönhammer 1;


BODY STREET Baunach – Dresden Titans

68:73

Fast wäre den Basketballern von BODY STREET Baunach eine Überraschung gelungen und  sie hätten dem Tabellenführer aus Dresden die 2. Saisonniederlage beigebracht. Allerdings
hatten die Schützlinge von Timo Fuchs und Jörg Mausolf keinen guten Start zu verzeichnen, denn die Sachsen konnten gleich auf 17:9 (5. Minute) davonziehen. Die Gastgeber wirkten in der gesamten 1. Hälfte wie ein Kaninchen vor der Schlange gehemmt und ohne Emotionen. Viel zu langsam schaltete man auf Verteidigung um und wurde immer wieder von den Centern Endig (18 Punkte) und Dölle (12) überlaufen. Als dann auch noch der überragende Amerikaner Boucher (28) einige Dreier versenkte, wuchs der Vorsprung der Gäste bis zum Ende des 1. Viertels auf 26:15. Zwar verkürzten die Baunacher im 2. Abschnitt durch Alex Heide kurzzeitig auf 23:33, doch nach vielen Einzelaktionen konnte der Spitzenreiter bis zur Pause seinen Vorsprung scheinbar mühelos auf 48:31 ausbauen. 
Dementsprechend heftig fiel die Halbzeitansprache der Trainer aus und es kam ein ganz anderes Baunacher Team aufs Feld. Mit einer variablen Zonenabwehr versuchte man jetzt, sich auf Boucher zu konzentrieren und im Angriff traute man sich nun eine schnellere und aggressivere Spielweise zu. So hatte man vor allem durch Dirk Dippold den Rückstand nach 30 Minuten auf 49:54 verkürzt und plötzlich glaubten auch die Fans wieder an eine Überraschung. Als dann die Oberfranken nach einem Dreier von Kapitän Marcel Fuchs sogar mit 59:58 (35. Minute) in Führung gingen, tobte die Halle und schien der Tabellenerste zu wanken. Doch die Titans hielten dagegen und nach einigen überhasteten Baunacher Aktionen war es erneut Boucher, der beim Stand von 65:67 in der Schlussminute mit einem weiteren Dreier die Entscheidung herbeiführte.
BODY STREET Baunach: Dippold 18, Fuchs 11, Lachmann 10, Heide 8, Rockmann 7, Jungbauer 6, Müller 4, Hirmke 2, Neudecker 2, Roch.


TSV Oberhaching-Deisenhofen - BODY STREET Baunach 73:65

Ohne Manuel Rockmann, der zeitgleich mit Breiteng üßbach in der ProB antrat, und den noch immer erkrankten Christoph Jungbauer mussten die Baunacher bei den favorisierten Oberbayern eine Niederlage einstecken. Dabei gab vor allem die schlechte Trefferquote den Ausschlag, die sich wie ein roter Faden durch die Begegnung zog.
Der Beginn der Begegnung verlief recht ausgeglichen, ehe sich die Gastgeber zum Ende des 1. Viertels durch einen Zwischenspurt bis auf 17:10 absetzen konnten. Diesem Rückstand liefen die kampfstarken Baunacher um Kapitän Marcel Fuchs bis zur Halbzeitpause hinterher, ohne ihn entscheidend verkürzen zu können, da der Korb der Oberbayern wie vernagelt schien. Von 8 Dreierversuchen in der 1. Hälfte fand kein einziger den Weg in den Korb. Da die Defense aber wie meist in dieser Saison gut funktionierte, lag man lediglich mit 33:25 in Rückstand.
Den Beginn in die 2. Hälfte verschlief man dann völlig und durch 4 Dreier in Folge setzten sich die Tropics aus Deisenhofen bis auf 15 Punkte ab. Diesen Vorsprung konnten die Oberbayern um den Ex-Nationalspieler Wohlers mit in die letzte Viertelpause retten (57:42). Die Hausherren dachten wohl nun, die Begegnung wäre entschieden, doch die nie aufsteckende Mannschaft von Coach Timo Fuchs kämpfte sich Punkt um Punkt heran. So verkürzte man durch eine engagierte Leistung bis auf 4 Punkte. Bis zum Schluss versuchte man dem Spiel eine Wende zu geben, doch am Ende fehlte dann auch die Kraft und so musste man die Punkte beim TSV in Deisenhofen lassen. Coach Timo Fuchs war mit der Einstellung seiner Jungs sehr zufrieden. Mit etwas mehr Wurfglück (Dreierquote 3 von 17) und in Bestbesetzung wäre auch bei einer Topmannschaft wie Deisenhofen ein Erfolg möglich gewesen.  
BODY STREET Baunach: Lachmann 17, Dippold 16, Jungbauer 11, Fuchs 7, Heide 7, Müller 7, Hirmke, Neudecker, Schönhammer, Roch.


Regnitztal Baskets - BODY STREET Baunach  76:81

Einen enorm wichtigen Sieg sicherte sich BODY STREET Baunach im heiß umkämpften Lokalderby und verschaffte sich mit dem Sprung auf den 8. Platz vorerst etwas Luft zum Tabellenende. Die Gastgeber starteten mit einem 7:2 in die Partie, dann hatten die Baunacher ins Spiel gefunden und konnten im Schlussspurt mit einer 18:17 Führung in die Viertelpause gehen. Auch im 2. Viertel hatten die Regnitztaler den besseren Start und Steffen Walde brachte sein Team wieder mit 25:20 (14. Minute) nach vorne. Dirk Dippold, der jetzt seine beste Phase hatte, Marcel Fuchs und der konstant auf hohem Niveau spielende Niklas Jungbauer (11 Rebounds) konnten dann erstmals einen größeren Vorsprung (39:31) für die Gäste bis zur 19. Minute herausholen, doch mit zwei abschließenden Dreiern verkürzten die Schützlinge von Ulf Schabacker und Flo Gut bis zur Pause auf 39:37.
Nach dem Wechsel blieb die Partie bis zur 28. Minute ausgeglichen, bevor die Baunacher mit einer Zonenpresse zu zahlreichen Ballgewinnen (insgesamt 15) kamen und sich nach einem Dreier von Michi Lachmann bis zur 31. Minute auf 62:51 absetzen konnten. Wer jetzt von den zahlreichen Zuschauern mit einem deutlichen Erfolg der Fuchs-Truppe gerechnet hatte, musste sich eines Besseren belehren lassen, denn nun versenkte Christoph Dippold drei Dreier und dominierte der foulbelastete Johannes Richter die Bretter (13 Rebounds). Innerhalb von drei Minuten wendeten sie das Blatt und brachten  die Baskets wieder mit 68:67 in Front. Alex Heide, der nach seiner langen Verletzungspause langsam wieder in Fahrt kommt, und Manu Rockmann konterten scheinbar vorentscheidend zum 77:70 (39. Minute), doch in der Schlussminute überschlugen sich noch einmal die Ereignisse und wurden die Nerven der Fans arg strapaziert. Die Baunacher zeigten jetzt Schwächen an der Freiwurflinie und trafen nur einen der folgenden fünf Versuche, sodass Regnitztal auf 76:78 herankam. Mit drei Freiwürfen aber machten die Jungs von Timo Fuchs und Jörg Mausolf am Ende alles klar und kamen damit schon zum vielumjubelten 3. Auswärtssieg der Saison.   
BG Regnitztal: Walde 15, Richter 14, Dippold 12, Winter 12, Wagner 10, Völkl 7, Wolf 4, Kohn 2, Schmitt, Asan.
BODY STREET Baunach: Jungbauer 21, Fuchs 13, Rockmann 13, Lachmann 10, Heide 10, Dippold 10, Müller 3, Schönhammer 1, Roch, Hirmke, Neudecker.


BODY STREET Baunach – hapa Ansbach 66:82

Ohne den länger erkrankten Christoph Jungbauer hatten die Basketballer von BODY STREET Baunach keine Chance gegen eine abgezockt aufspielende Ansbacher Mannschaft.
Zu Beginn hatten die Gastgeber Probleme Goran Petrovic (14 Punkte) zu kontrollieren, der immer wieder zum Korb ziehen konnte. Daraufhin stellte die Trainer die Abwehr auf Zonenverteidigung um, was die Gäste vor allem durch Niko Probst (22) prompt zu 5 erfolgreichen Dreierwürfen (bei 7 Versuchen) nutzten.  Bis auf 39:24 zogen die Mittelfranken bis zur 14. Minute davon, bevor Niklas Jungbauer und Johannes Müller die Baunacher auf 33:41 heranbrachten. Da man aber vor allem aus der Distanz kaum traf, führten die Mittelfranken zur Pause wieder mit 50:37.
Nach dem Wechsel versuchten die Schützlinge von Timo Fuchs und Jörg Mausolf noch aggressiver zu verteidigen. Unter dem Beifall der vollbesetzten Tribüne verkürzte man auch bis zur 25. Minute auf 48:57, doch immer dann, wenn ein wenig Hoffnung unter den Zuschauern aufkam, wussten die im Stil einer Spitzenmannschaft auftrumpfenden Ansbacher eine Antwort. Jetzt war es Matthias Meinel (24), der sich aus der Halbdistanz durchsetzen konnte und Nachlässigkeiten der Baunacher Abwehr beim Rebound ausnutzte. So war in der 35. Minute (57:75) eigentlich schon das Spiel entschieden, obwohl die Gastgeber nie aufgaben und unverdrossen weiterkämpften.
So steht BODY STREET Baunach im Derby am Dienstag wieder unter Zugzwang, obwohl man gegen die in Bestbesetzung antretenden Regnitztaler, die sich extra noch mit Bundesligaspieler Steven Monse verstärkt haben, nur krasser Außenseiter ist.
BODY STREET Baunach: N. Jungbauer 19, Dippold 10, Lachmann 9, Müller 7, Heide 5, Rockmann 5, Schönhammer 4, Neudecker 4, Fuchs 3, Hirmke, Roch.


Dachau Spurs - BODY STREET Baunach 54:80

Einen enorm wichtigen Auswärtssieg konnten die Baunacher bei den Dachau Spurs erringen und sich damit für die zuletzt schwache Leistung rehabilitieren. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ließ man den Oberbayern nicht den Hauch einer Chance.
Dabei sah es vor der Partie nicht gut aus für die Spieler des Trainergespannes Timo Fuchs und Jörg Mausolf. Centerspieler Christoph Jungbauer musste kurzfristig wegen einer Erkrankung absagen, so dass man ohne echten Centerspieler in die Partie ging.
Zu Beginn war es vor allem Michael Lachmann, der im Angriff Akzente setzte. So konnte man sich bis zur 6. Minute auf 19:9 absetzen. Dann fanden die Dachauer etwas besser ins Spiel und ihr Amerikaner Jones verkürzte bis zur Viertelpause auf 21:19. Bis zum 31:30 für Baunach blieben die Begegnung offen, aber dann wurde die Defense der FCler immer besser und man konnte bis zur Pause durch Körbe von Niklas Jungbauer bis auf 41:32 davonziehen.
Mit aller Entschlossenheit startete man in die 2. Hälfte. Jetzt waren es Tobias Schönhammer mit einem Dreier und der klug Regie führende Marcel Fuchs mit einem Korbleger plus Bonusfreiwurf, die die Heimmannschaft immer mehr zur Verzweiflung brachten. Mit einer variablen Verteidigung konnte man den Topscorer der Regionalliga Jones auf für ihn magere 16 Punkte halten und ging so mit einer 57:39 Führung in die letzten 10 Minuten. Der Sieg der toll aufspielenden Baunacher war auch im letzten Viertel nicht mehr in Gefahr. Zu konzentriert agierten die Spieler um Topscorer Niklas Jungbauer und so leuchtete am Ende ein 80:54 für Baunach von der Anzeigetafel. Coach Timo Fuchs war nach der Partie vor allem damit zufrieden, dass die taktischen Vorgaben konzentriert umgesetzt wurden und die Last im Angriff auf viele Schultern verteilt wurde.
BODY STREET Baunach: Jungbauer 18, Lachmann 17, Fuchs 12, Dippold 10, Schönhammer 8, Neudecker 7, Müller 6, Rockmann 2, Hirmke.


BODY STREET Baunach – USC Leipzig 2 54:63

In einer zerfahrenen Partie mussten die Baunacher Basketballer erneut eine knappe Niederlage einstecken und müssen nun schleunigst punkten, wenn sie nicht längere Zeit im Tabellenkeller feststecken wollen. Vor allem in der 1. Halbzeit wirkten die ersatzgeschwächten Gastgeber, die auf Manuel Rockmann (Einsatz in der Pro B) und den erkrankten Tobias Schönhammer verzichten mussten, pomadig und einfallslos. Hinzu kam noch, dass die Schiedsrichter jeden Spielfluss mit kleinlichen Entscheidungen unterbanden. Nach über zwei Stunden Spielzeit (!) hatte beide Teams in einer keineswegs überharten Partie 60 Fouls und 48 Ballverluste (überwiegend Schrittfehler) zu verzeichnen. Kein Wunder, dass es nach dem 1. Viertel nur 8:13 stand und zur Pause mit einem mageren 18:22 die Seiten gewechselt wurden.
Zu Beginn der 2. Hälfte schien es kurzfristig besser für die Baunacher zu laufen, doch dann erlaubte man sich wieder viel zu viele Ballverluste, und Leipzig zog bis zur 36. Minute scheinbar entscheidend auf 47:36 davon. Erst jetzt erwachte noch einmal der Kampfgeist bei den Gastgebern: Durch Niklas Jungbauer und Marcel Fuchs kam man bis auf 54:52 in der Schlussminute heran und hatte sogar mehrere Chancen in Führung zu gehen. Doch nach einigen Fehlwürfen und schnellen Fouls konnten sich die Sachsen wieder Luft verschaffen und am Ende durch verwandelte Freiwürfe noch relativ sicher mit 63:54 gewinnen.
BODY STREET Baunach: N. Jungbauer 23, Fuchs 12, Dippold 7, Lachmann 4, Neudecker 4, Müller 2, C. Jungbauer 2, Roch.


BODY STREET Baunach – BC Zwickau 64:66

Eine unglückliche Niederlage musste BODY STREET Baunach gegen eine clevere und abgezockt spielende Spitzenmannschaft aus Zwickau hinnehmen. Von Beginn an spürte man, dass die Gastgeber nach der letzten schwachen Leistung um Wiedergutmachung bemüht waren, denn nach einem 1:5 Start kam man schnell in die Gänge und konnte vor allem durch Niklas Jungbauer auf 17:10 (9.) Minute davonziehen. Der überragende Clarence Trotter (24 Punkte/12 Rebouns) aber konnte für sein Team bis zur 16. Minute zum 24:24 ausgleichen. In dieser Phase wussten die Schützlinge von Timo Fuchs und Jörg Mausolf kein Mittel gegen die Zonenverteidigung, die die Sachsen über 40 Minuten praktizierten. Zwei Dreier von Tobi Schönhammer und Manu Rockmann brachten dann bis zur Pause eine 34:28 Führung der Gastgeber.
Auch im 3. Viertel konnte man diesen Vorsprung behaupten, da jetzt Neuzugang Christopher Neudecker seine beste Phase hatte, sodass es mit einer 49:43 Führung in den letzten Abschnitt ging. Bis zur 34. Minute hatte dieser Vorsprung in etwa (55:50) Bestand, doch jetzt musste Coach Fuchs auf Grund der hohen Foulbelastung die Abwehr auf Zonenverteidigung umstellen. Prompt traf bei den Gästen Stegner trotz seiner gewöhnungsbedürftigen Technik zwei Dreier und brachte sein Team mit 59:58 nach vorne und Hruschka (15) baute diese Führung sogar noch auf 64:60 aus. Zur Freude der vielen Fans in Breitengüßbach aber schafften Marcel Fuchs und Christoph Jungbauer wieder den 64:64 Ausgleich und nach einem Ballgewinn kam man 27 Sekunden vor Schluss in Ballbesitz. Unglücklicherweise rutschte Fuchs beim Zug zum Korb aus und Trotter konnte 3 Sekunden vor dem Ende den einfachen Korbleger verwandeln. Der letzte Dreier mit der Sirene fand dann nicht mehr sein Ziel, wobei die gut leitenden Schiedsrichter dabei auch auf Foul hätten entscheiden können. So aber musste man erneut mit 2 Punkten die Segel streichen und steht nun am kommenden Sonntag beim nächsten Heimspiel gegen Leipzig (17 Uhr) schon unter Siegzwang.
BODY STREET Baunach: N. Jungbauer 19, Rockmann 13, C. Jungbauer 12, Fuchs 9, Schönhammer 5, Neudecker 4, Müller 2, Dippold, Lachmann, Roch.


Rattelsdorf Independents – BODY STREET Baunach 97:95

Eine enttäuschende Leistung boten die Baunacher im Lokalderby und mussten eine verdiente Niederlage einstecken. Vor allem zu Beginn schienen einige Spieler nicht wach zu sein, denn den Gastgeber gelang ein 11:0 Start. Bis zur 6. Minute (24:14) blieb dieser Vorsprung erhalten, dann erst beherzigten die Schützlinge von Timo Fuchs und Jörg Mausolf die Ratschläge ihrer Trainer aus der vergangenen Trainingswoche. So ging es mit einem knappen 31:29 Rückstand ins 2. Viertel. Auch hier hatten die Gastgeber wieder den besseren Start, da die Baunacher zu viele einfache Korbleger vergaben oder Schwierigkeiten hatten, den Ball ins Feld zu bringen und dort zu behaupten. Trotzdem konnten sie mit einem Schlussspurt bis zur Pause noch mit 58:57 in Front ziehen.
In der 2. Hälfte lagen die Baunacher meist in Führung und hatten beim Stand von 90:85 (35. Minute) gleich mehrere Chancen den Sack zuzumachen. Doch nach dummen Ballverlusten und vergebenen Freiwurfchancen konnten die Gastgeber in der Schlussminute wieder das Blatt wenden und mit 96:95 in Führung gehen. Als dann auch noch die Schiedsrichter nach einer harmlosen Situation auf unsportliches Foul von Baunach entschieden, war die Niederlage für die enttäuschten Gäste besiegelt.
BODY STREET Baunach: C. Jungbauer 28, Dippold 17, N. Jungbauer 15, Müller 10, Schönhammer 7, Rockmann 7, Fuchs 5, Neudecker 4, Roch 2.


Dauerkarten

 Ab sofort gibt es die Dauerkarten für alle 13 Heimspiele der neuen Saison, wobei mindestens die ersten drei Begegnungen in Breitengüßbach stattfinden, da die Graf-Stauffenberg-Halle in Bamberg renoviert wird. Die Karten kosten 45,00 € (ermäßigt 30,00 €) und sind bei allen Heimspielen oder bei der Baunacher Abteilungsleitung (Tel. 0175/4068543) zu erwerben.


Longhorns Herzogenaurach – BODY STREET Baunach   62:65 n.V.

 Mit einem hart umkämpften Auswärtssieg starteten die Spieler von Body Street Baunach in die neue Saison. Dabei waren sogar 5 Extraminuten nötig, denn nach der regulären Spielzeit stand es in der abwehrbetonten Begegnung 59:59.

Zu Beginn war es Christoph Jungbauer, der mit 5 Punkten seine Mannschaft mit 5:1 in Führung warf. Dann aber fanden die Longhorns aus Herzogenaurach, die vom ehemaligen Baunacher Angelos Plantzas gecoacht wurden, besser ins Spiel. Vor allem Thomas Simon (11) war in dieser Phase nicht zu stoppen und so waren die Baunacher plötzlich 18:12 in Rückstand. Jetzt war es Niklas Jungbauer, der unter den Körben punkten konnte und man ging man mit einer 21:20 Führung in die Viertelpause. Auch das 2. Viertel war hart umkämpft und die Führung wechselte ständig. Mike Kaiser war es schließlich, der für die Longhorns die 33:31 Pausenführung besorgte. Die 2. Hälfte begann eigentlich gut für die Gäste aus Baunach, denn in den ersten 5 Minuten gestattete man der Heimmannschaft lediglich 2 Punkte. Leider ließ man viele einfache Punkte im Angriff liegen, so dass man sich nicht näher herankämpfen konnte. In der 27. Minute war es dann Kapitän Marcel Fuchs, der die FCler wieder mit 41:40 in Führung bringen konnte. Das Spiel blieb aber eng bei einer leichten 47:43 Führung vor dem letzten Viertel. Hier konnte man sich schnell bis auf 8 Punkte absetzen, doch die Herzogenauracher kamen durch Einzelaktionen von Kaiser, der alleine in dieser Phase 11 seiner 17 Punkte erzielte, immer wieder heran. Er war es dann auch, der in der Schlusssekunde für die Verlängerung sorgte.

Die durch die hohe Foulbelastung dezimierten Herzogenauracher ließen nun auch konditionell nach. Dennoch blieb das Spiel bis zur letzten Sekunde spannend. Durch Punkte von Christoph Jungbauer und 2 sicher verwandelte Freiwürfe von Marcel Fuchs gingen die Baunacher als glücklicher, aber verdienter Sieger vom Feld. Mit dieser geschlossenen Teamleistung kann man nun gestärkt in das Derby am kommenden Freitag in Rattelsdorf gehen.

Body Street Baunach:  Fuchs 19, Chr. Jungbauer 16, N. Jungbauer 13, Rockmann 8, Dippold 6, Müller 2, Neudecker 1, Lachmann, Roch, Schönhammer.


Rückblick
1. Regionalliga Südost Herren

Nach der insgesamt 11. Saison in der 1. Regionalliga zieht Abteilungsleiter Jochen Hirmke eine Bilanz: „Ein großes Kompliment geht an das Trainergespann Timo Fuchs und Jörg Mausolf, denn nachdem Trainerlegende Wolfgang Heyder nach insgesamt 12 Jahren als Headcoach in Baunach aufgehört hatte, war es schwer für seine Nachfolger, in die hinterlassenen großen Fußstapfen zu treten. Dass das Team nach 15 Spielen mit einer Bilanz von 5:10 Siegen auf dem drittletzten Platz lag, hatte aber nichts mit dem Trainerwechsel zu tun, sondern mit der hohen Fluktuation in der Mannschaft. So konnten die beiden frischgebackenen Ärzte Felix Sauer und Felix Ferner auf Grund ihrer Arbeit nicht so häufig trainieren und spielen, wie man das gedacht hatte und Uli Hirmke fiel mit einer schweren Knieverletzung für den Rest der Saison aus. Nachdem auch Mo Shanneik aus familiären Gründen nach Würzburg zurückging, mussten wir handeln, da wir auf der Aufbauposition ein eklatantes Problem hatten. Mit der Verpflichtung von Jermaine Clark gelang uns ein echter Glücksgriff, denn von den nun folgenden 11 Spielen konnten wir sieben gewinnen, wobei Jermaine bei einer Niederlage nur stark geschwächt auflaufen konnte und Topscorer Alex Heide ab diesem Moment verletzt ausfiel. So sprang am Ende mit Platz 8 sogar eine bessere Platzierung als im letzten Jahr heraus, womit wir sehr zufrieden waren, gab es als einziges Ziel für die junge, neu zusammengestellte Truppe doch nur das Ziel Klassenerhalt. Mit dem Zuschauerzuspruch in der Graf-Stauffenberg-Halle sind wir zufrieden, wenn man bedenkt, dass wir einige Male nur zu sehr ungünstigen Zeiten (z.B. Samstag, 20:30 Uhr) in die Halle durften. Für die kommende Saison ist das wirtschaftliche Fundament bereits gelegt, da unser Namenssponsor HD Immo Consult uns treu bleibt, wenngleich sich wahrscheinlich der Name ändern wird. Bei der Zusammenstellung der Mannschaft steht bisher nur fest, dass uns Thomas Zenkel aus Studiengründen verlassen muss, alle anderen Details werden in Absprache mit Franken1st erst in einigen Wochen getroffen.“


Alexander Heide zum MIP of the Year gewählt

Alex Heide beim Dunking

Der Center von HD Immo Baunach wurde von den Trainern der Regionalliga Südost zum "most improved player of the year" gewählt. Diese Auszeichnung erhält der Spieler, der sich in den Augen der Trainer am meisten entwickelt hat im Vergleich zur Vorsaison. Alex konnte sich sowohl bei den Punkten als auch bei den Rebounds deutlich steigern und hat sich diesen Titel auch aus Sicht seiner beiden Trainer Timo Fuchs und Jörg Mausolf verdient. Mit durchschnittlich 15,8 Punkten und 8,5 Rebounds war er bis zu seiner schweren Verletzung der effektivste Spieler im Team der Baunacher.


Coocoon Baskets Weiden - HD Immo Baunach

92:93

Dank der beiden Baunacher Siege in den letzten Spielen wurde der Abstiegskampf in der Regionalliga Südost bis zum Schluss spannend gestaltet. Am Ende entschied der direkte Vergleich zwischen vier Mannschaften, wobei letztendlich Würzburg und Herzogenaurach den Kürzeren zogen.
Völlig desolat starteten die Baunacher in die Partie in Weiden. Man lag nach drei Minuten bereits mit 12:2 zurück. Nach einer Auszeit brachten die Trainer Fuchs/Mausolf die Mannschaft wieder in die Spur und man konnte durch Dreipunktwürfe von Niklas Jungbauer, Jermaine. Clark und Dirk Dippold nach dem ersten Viertel mit 26:25 in Führung gehen. Im zweiten Viertel setzten sich die Oberfranken trotz schlechter Verteidigung etwas ab und man ging dank einer hohen Wurfquote mit 60:52 in die Halbzeit. Nach der Pause kämpften die Oberpfälzer weiter gegen den drohenden Abstieg. Baunach ließ im dritten Viertel einen 10:0-Lauf der Heimmannschaft zu und die Gastgeber konnten somit mit 75:74 in Führung gehen. Das Spiel war nun an Spannung nicht mehr zu überbieten. Zu Beginn des letzten Viertels mussten die beiden Leistungsträger der Weidener, Miklos (16 Punkte) und der Amerikaner Robinson (22 Punkte), das Spielfeld mit fünf Fouls verlassen. Die Oberfranken konnten dies jedoch nicht nutzen, sodass die Führung bis zur letzten Minute ständig wechselte. Dem starken Clark blieb es vorbehalten durch einen Distanzwurf 30 Sekunden vor dem Ende auszugleichen. Den folgenden Angriff vergaben die Gastgeber, Kapitän Christoph Jungbauer sicherte sich den Rebound und wurde sofort gefoult. 11 Sekunden vor dem Ende traf er nur einen der beiden Freiwürfe, holte sich aber erneut den Rebound und somit gewann man das Spiel mit 93:92. Nach einer durchwachsenen Hinrunde konnte sich die junge und neu strukturierte Baunacher Mannschaft mit 7 Siegen in der Rückrunde einen überraschenden und guten 8. Platz erarbeiten und viel Erfahrung  für die kommende Saison sammeln.
HD Immo Baunach: N. Jungbauer (25 Punkte/4 Dreier), J. Clark (22/3), D. Dippold (15/1), C. Jungbauer (12), M. Lachmann (10), T. Zenkel (6), M. Rockmann (3), C. Roch;


HD Immo Baunach – VfL Treuchtlingen

81:58

Mit einem klaren und locker herausgespielten Erfolg gegen den VfL Treuchtlingen verscheuchten die Basketballer von HD Immo Baunach die letzten theoretischen Zweifel am Klassenerhalt. Die Mannschaft von Timo Fuchs und Jörg Mausolf begann die Begegnung mit einer variablen 3:2- Raumverteidigung, auf die die Gäste zunächst keine Antwort wussten. Deshalb zogen die Baunacher gleich mit 10:4 in Front, was bei Trainer Stefan Harlander zu einem ersten Wutausbruch führte. Trotzdem gelang es ihm nicht, den Spielverlauf zu korrigieren, sodass die Gastgeber nach 10 Minuten mit 23:13 vorne lagen, wobei nur der beste Treuchtlinger Stefan Schmoll, der bis dahin schon 10 seiner insgesamt 19 Punkte erzielt hatte, die Abwehr vor Probleme gestellt hatte.
Der 2. Abschnitt verlief dann ausgeglichener, denn jetzt agierte der Neuling etwas selbstbewusster, während sich bei den Oberfranken einige Leichtsinnsfehler einschlichen. Dennoch konnten sie mit einer beruhigenden 49:37 Führung in die Halbzeitpause gehen.
Nach dem Wechsel rechneten die vielen Gästefans mit einem Aufbäumen ihrer Jungs, doch das Gegenteil war der Fall: Jermaine Clark und Dirk Dippold trafen nun immer wieder aus der Distanz, während die Brüder Jungbauer und der stark spielende Michi Lachmann unter den Brettern aufräumten. So zogen die Einheimischen bis zur 27. Minute auf 62:40 davon, zumal der Aufsteiger viel zu brav auftrat und nur wenig Gegenwehr zeigte. Im letzten Viertel (13:14) fügte sich der VfL seinem Schicksal, sodass sich nichts mehr am Ergebnis änderte. Erfreulicherweise kam auch Florian Ludwig zu seinem Regionalligadebüt und konnte sich gleich mit seinem Team nach einem überzeugenden Sieg im letzten Heimspiel der Saison von den Fans verabschieden.
HD Immo Baunach: Clark 19, Dippold 14, Lachmann 13, N. Jungbauer 10, Rockmann 9, C. Jungbauer 6, Zenkel 6, Müller 4, Ludwig.


Giants Nördlingen - HD Immo Baunach 

80:59

Gegen den Tabellenführer aus Nördlingen waren die Baunacher ohne ihre beiden Centerspieler Niklas Jungbauer (Abiturvorbereitung) und den langzeitverletzten Alexander Heide letztendlich chancenlos. Durch den Sieg sicherten sich die Mannen um Trainer Mario Matic vorzeitig die verdiente Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Pro B. Von Anfang an zeigten die sehr kontrolliert spielenden Giants, dass sie an diesem Tag die Meisterschaft perfekt machen wollten. Der im 1. Viertel überragende US-Profi Kimbrough (22 Punkte) brachte sein Team fast im Alleingang zu einer 16:9 Führung nach den ersten 10. Minuten. Schon zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich ab, dass der Korb für die jungen Baunacher an diesem Tag wie vernagelt war. Dies setzte sich auch im 2. Viertel fort und so gerieten die Baunacher bis zur Halbzeit vorentscheidend mit 42:24 in Rückstand, obwohl John Müller und "Ersatzcenter" Michi Lachmann den zweiten US-Profi Swanson (17) bis dahin auf mageren 6 Punkten gehalten hatten. Die Würfe aus der Distanz wollten aber einfach nicht fallen und so war man gegen die körperlich weit überlegenen Rieser auf verlorenem Posten. Lediglich ein Dreier bei 16 Versuchen fand den Weg in den Korb. In der Halbzeitpause forderten die beiden Coaches Timo Fuchs und Jörg Mausolf ihre Truppe auf sich gegen die drohende Niederlage zu wehren, was auch beherzigt wurde. Jermaine Clark trug jetzt die Oberfranken in der Offensive und Christoph Jungbauer räumte unter den Körben auf (16 Rebounds und 4 geblockte Würfe). Der Rückstand wurde bis zur 28. Minute bis auf 55:41 verkürzt. Nördlingen schlug zurück und so war der Rückstand nach dem 3. Viertel wieder bei 18 Punkten (61:43). Man war jetzt aber auf Augenhöhe mit dem Meister der aktuellen Saison und bis zur 35. Minute konnte man erneut bis auf 65:52 herankommen. Thomas Zenkel und Dirk Dippold zogen immer wieder erfolgreich zum Korb und man konnte kurzzeitig auf eine Wende hoffen. Jetzt war es aber der erfahrene Dima Rastatter (15) von den Giants, der wiederholt sicher aus der Halbdistanz traf und so die Baunacher auf Distanz hielt. Ein Dreier von Jermaine Clark brachte die FCler nochmals bis auf 70:59 (38. Minute) heran und Nördlingen sah sich zu einer Auszeit gezwungen. Das waren aber die letzten Punkte für HD Immo Baunach an diesem Tag. Ein 10:0 Lauf führte dann zu einem am Ende etwas zu hohen, aber verdienten Sieg für den Meister der Saison 2010/2011. Trotzdem konnten die jungen Baunacher zufrieden mit der gezeigten Leistung sein. Dennoch brauchen sie in den letzten beiden Begegnungen gegen Treuchtlingen und Weiden noch unbedingt einen Sieg, um alle Eventualitäten im Abstiegskampf auszuschließen.
HD Immo Baunach: Clark 28, Dippold 10, Chr. Jungbauer 7, Zenkel 6, Lachmann 4, Rockmann 4, Müller und Roch. 

 


HD Immo Baunach – München Basket

74:80

Eine große Chance, sich der letzten Abstiegssorgen zu entledigen, verpasste HD Immo Baunach gegen die ersatzgeschwächten Baskets aus München, die nur mit 6 Spielern antreten konnten. Dabei gelang der Start ins erste Viertel durchaus, denn nach 5 Minuten lag man mit 14:6 vorne. Bis zur 8. Minute konnte der Vorsprung in etwa (20:13) gehalten werden, doch bis zum Ende des 1. Viertels hat der treffsichere Kirchhoff (23 Punkte  bei 79% Wurfquote) den 21:21 Ausgleich wiederhergestellt. Jermaine Clark hielt im 2. Abschnitt sein Team bis zur 16. Minute im Spiel (31:31), doch jetzt war Ex-Bundesligaspieler Wohlers im eins gegen eins nicht zu stoppen und erzielte bis zur Pause 13 seiner insgesamt 24 Punkte. So führten die Gäste zur Halbzeit mit 46:35.
Nach dem Wechsel stellten die Baunacher Coaches Timo Fuchs und Jörg Mausolf die Abwehr auf Zonenverteidigung um und Niklas Jungbauer verkürzte bis zur 29. Minute auf 56:52. Dennoch hatte man kaum das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte, denn einerseits war man im Rebound klar unterlegen (30:40) und andererseits fielen bei einigen Spielern die Dreier nicht. Auch im letzten Abschnitt änderte sich wenig am Spielverlauf. Die Gastgeber spielten viel zu brav in der Abwehr, sodass die Baskets bis zur 38. Minute eine 74:64 Führung behaupten konnten. Noch einmal keimte Hoffnung auf, als die Baunacher auf 74:70 herankamen, doch mehr ließen die cleveren Oberbayern einfach nicht zu.
HD Immo Baunach: Clark 19, N. Jungbauer, 15, Rockmann 10, Müller 8, Zenkel 7, Lachmann 6, Dippold 5, C. Jungbauer 4, Roch.


TSV OH Deisenhofen - HD Immo Baunach

74:76

Einen ganz wichtigen Sieg errangen die Basketballer von HD Immo Baunach beim Neuling und wahrten damit den Abstand zu den Abstiegsplätzen. Wie in den letzten Spielen begannen die Baunacher die Begegnung sehr konzentriert und konnten sich bis zur ersten Viertelpause bis auf 23:15 absetzten. Diesen Vorsprung wurde durch Punkte von Jermaine Clark und Niklas Jungbauer zur Halbzeit sogar bis auf 45:32 ausgebaut. Die mahnenden Worte von Coach Fuchs in der Pause fruchteten nur bis zur 24. Minute, als es 51:39 aus Sicht der Oberfranken stand. Dann starteten die heimstarken Deisenhofener eine Aufholjagd, doch einem ganz wichtigen Dreier von Niklas Jungbauer aus acht Metern war es zu verdanken, dass man einen 59:52 Vorsprung in die letzte Viertelpause retten konnte. Ein 10:0 Lauf der Oberbayern brachte dann den ersten und einzigen Rückstand beim 64:63 vier Minuten vor Schluss. Diesmal behielt man aber in der spannenden Schlussphase die Nerven und Dirk Dippold brachte seine Farben wieder mit 72:69 in Front. Obwohl man von den letzten zehn Freiwürfen nur vier verwandeln konnte, gelang es den nie aufgebenden Tropics aus Deisenhofen nur noch mit einem Dreier in der Schlusssekunde zum Endergebnis von 74:76 zu verkürzen.
HD Immo Baunach: N. Jungbauer 22, Clark 19, Dippold 17, Rockmann 9, C. Jungbauer 5, Lachmann 4, Müller 2, Roch.


Dresden Titans - HD Immo Baunach

80:88

Die Baunacher Basketballer sind scheinbar immer für eine Überraschung gut: Nach der katastrophalen Leistung am vergangenen Wochenende konnte man nun völlig unerwartet in Dresden gewinnen. Doch auch in diesem Spiel war es für die Oberfranken schwierig in die Partie zu finden. Durch eine schlechte Verteidigung gestatteten sie den Gastgebern immer wieder einfache Körbe und somit ging Dresden mit 26:18 in Front. Auch im zweiten Viertel war keine Besserung zu erkennen. Den Oberfranken gelang es nie, Center Endig unter Kontrolle zu bringen. Er markierte bis zur Halbzeit 20 seiner 26 Punkte. Zudem gestattete man der Heimmannschaft immer wieder zweite Chancen durch ein schlechtes Reboundverhalten. Dementsprechend gingen die Elbestädter mit einer klaren 49:38 Führung in die Pause.
Die Halbzeitansprache von Trainer Timo Fuchs schien Früchte getragen zu haben. Baunach kam wie verwandelt aus der Kabine. Eine Umstellung der Verteidigung führte zu vielen Ballgewinnen. Die junge Mannschaft kämpfte sich nach 30 Minuten auf 66:64 heran. Im letzten Abschnitt zeigte dann Jermaine Clark seine ganze Klasse und konnte nicht nur durch Punkte glänzen, sondern er setzte seine Mitspieler auch immer wieder durch schöne Anspiele in Szene. Das Centertrio um die Brüder Jungbauer und Michi Lachmann rackerte unermüdlich unter dem Korb und konnte sich wichtige Rebounds angeln. Die Gäste wurden in den letzten vier Minuten oft an die Freiwurflinie geschickt und allen voran behielt  Manu Rockmann die Nerven, während die Titans ihre Wurfchancen ausließen. Somit konnte am Ende durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und dank einer aggressiven Verteidigung von  Thomas Zenkel, Christopher Roch und Dirk Dippold ein verdienter 88:80 Sieg  errungen werden. Trainer Timo Fuchs resümierte nach dem Spiel: „Die Mannschaft hatte sich nach der Heimniederlage viel vorgenommen und Moral bewiesen. Mit diesem Sieg haben wir einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt geschafft.“
HD Immo Baunach: Clark (31 Punkte/4 Dreier), N. Jungbauer (16), C. Jungbauer (12), Lachmann (11/1),  Dippold (7/1),  Rockmann (7), Zenkel (4), Roch


HD Immo Baunach – Longhorns Herzogenaurach

58:76

Nur eine Woche nach der besten Saisonleistung beim Spitzenreiter boten die Basketballer von HD Immo Baunach gegen den direkten Abstiegskonkurrenten aus Herzogenaurach eine katastrophale Leistung. Vor allem in der 1. Hälfte schien das Team wie gelähmt und man gestattete es den routinierten Gästen immer wieder problemlos zum Korb zu ziehen. Auch der Einsatz von Jermaine Clark, der mit einem Magen-Darm Virus die gesamte Woche nicht trainieren konnte, sich aber trotz seiner Probleme zur Verfügung stellte, half seiner Mannschaft nicht weiter. Stattdessen zogen die Mittelfranken auf 17:6 (5. Minute) davon
und konnten mit einer 23:17 Führung in die 1. Viertelpause gehen.
 Im 2. Abschnitt änderte sich nichts am Spielverlauf. Ohne Aggressivität agierte man viel zu pomadig in der Abwehr und ohne Bewegung im Angriff. Das nützten Kaiser (20), T. Simon (14) und Plantzas (13), um den Vorsprung bis zur Halbzeit kontinuierlich auf 47:29 auszubauen.
Nach dem Wechsel konnte man zumindest ein Aufbäumen der Gastgeber feststellen, denn jetzt versuchte man wenigstens Druck in der Verteidigung zu entwickeln. Vor allem Dirk Dippold und Manuel Rockmann wollten sich nicht kampflos ihrem Schicksal ergeben und versuchten das Blatt zu wenden. Da sie aber zu wenig Unterstützung erfuhren, konnte man das Ergebnis nur unwesentlich verbessern. Dementsprechend ging es beim Stand von 46:62 in das Schlussviertel.
Auch in den letzten 10 Minuten konnten die Baunacher den souveränen Sieg der Longhorns nicht in Gefahr bringen. Enttäuschend im gesamten Spiel war die Vorstellung der Centergarde, bei der nur Michael Lachmann und mit Abstrichen Niklas Jungbauer die Erwartungen erfüllen konnten. Jetzt gilt es für das Trainergespann Fuchs/Mausolf ihr Team neu zu motivieren und die Verantwortung wieder auf mehrere Schultern zu verteilen, schließlich ist man nach diesem Spieltag nur noch zwei Siege von einem möglichen Abstiegsplatz entfernt.
HD Immo Baunach: Lachmann 14, Dippold 12, Rockmann 9, N. Jungbauer 9, C. Jungbauer 8, Clark 6, Roch, Zenkel, Müller, Rosenthal.


BC Zwickau - HD Immo Baunach

78:83 n. V.

Mit einer tollen Leistung konnte die junge Baunacher Mannschaft dem frisch gebackenen Spitzenreiter überraschend die zweite Heimniederlage zufügen und ihn gleich wieder vom Thron stoßen. Das Spiel begann zunächst sehr ausgeglichen. Auf beiden Seiten wurden viele Wurfchancen vergeben, sodass das erste Viertel  15:21 endete. Nun wurde das Spiel hitziger und die Schiedsrichter hatten Mühe die Partie zu kontrollieren. Die Begegnung war dank Niklas Jungbauer, der durch gute Centerbewegungen am Korb punktete und Youngster Christopher Roch, der  den erfahrenen Aufbauspieler Hruschka aus dem Spiel nehmen konnte, weiterhin ausgeglichen und somit ging man mit einer knappen 35: 34 Führung in die Pause. Nach der Halbzeit ließ die Verteidigung der Oberfranken nach und Fowler (17 Punkte) und Neddermeyer (14) nahmen auf der Seite der Sachsen das Heft in die Hand. Die Gastgeber bauten bis zur 37. Minute kontinuierlich den Vorsprung auf 65:51 aus. So sahen die Hausherren wie die sicheren Sieger aus. Doch jetzt ging ein Ruck durchs Baunacher Team und man verteidigte auf einmal viel aggressiver und zwang die Zwickauer zu Fehlern. Geburtstagskind Jermaine Clark wurde es nun zu bunt (drei 3-Punktwürfe in Folge) und auch Manu Rockmann traf sicher aus der Distanz. So konnte man durch einen 16:2 Lauf kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit den 67:67 Ausgleich und damit die Verlängerung erzwingen. Die Spieler der Trainer Fuchs und Mausolf spielten auch in der Extrazeit weiterhin geduldig, während die Gastgeber überhastet abschlossen. Baunach wurde zwar immer wieder an die Freiwurflinie geschickt und vergab einige Chancen (6:12).  Da aber Michael Lachmann immer wieder den Offensivrebound ergattern konnte und man weiterhin konzentriert in der Verteidigung arbeitete, wurde somit der Überraschungscoup gelandet. „Wir haben heute die beste Saisonleistung dank einer mannschaftlichen Geschlossenheit abgeliefert“, resümierte Trainer Timo Fuchs nach dem Spiel. Nun heißt es hart und konzentriert weiterzuarbeiten, um die nächste schwere Aufgabe gegen Herzogenaurach zu bestehen.
HD Immo Baunach: Clark (27 Punkte, 6 Dreier); Lachmann (15/2); Junbauer N. (12/1); Rockmann (11/3); Jungbauer C. (9) Dippold (5); Müller (4); Zenkel; Roch

 


HD Immo Baunach – Regnitztal Baskets    73:65

Jermaine Clark macht den Unterschied für Baunach

Vor einer imposanten Kulisse errang HD Immo Baunach einen wichtigen Sieg und konnte damit den abstand auf den Tabellenletzten TG Würzburg vergrößern. Vor allem die 1. Hälfte des spannenden Lokalderbys war von Nervosität und Hektik geprägt, sodass kaum ein Spielfluss entstehen konnte. Hinzu kam, dass die sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichter die Begegnung häufig unterbrachen. Die Baunacher, die auf ihren Topscorer Alex Heide (Knieprobleme) und Co-Trainer Jörg Mausolf (Grippe) verzichten mussten, hatten trotzdem den besseren Start zu verzeichnen und lagen nach sechs Minuten mit 11:5 vorne. Diese Führung konnten sie bis in die 12. Minute transportieren, als sie noch mit 22:15 vorne lagen. Dann allerdings kam es zu einem völligen Bruch, den die Regnitztaler bis zur 17. Minute zu einem 16:0 Lauf nutzten (22:31). Vor allem Kevin Eichelsdörfer war in dieser Phase nicht zu stoppen und stellte die Abwehr der Gastgeber vor Probleme. Erst nach zwei Auszeiten hatte Coach Timo Fuchs seine Mannschaft wieder in die Spur gebracht und der überragende Jermaine Clark war es, der mit der Halbzeitsirene den 32:32 Ausgleich wieder hergestellt hatte, obwohl sein Team in der 1. Hälfte viele Freiwurfchancen (22:10) nicht nützte.
Wesentlich besser begann die 2. Halbzeit, denn nun stiegen die Wurfquoten auf beiden Seiten erheblich an. Bis zur 27. Minute wogte die Partie hin und her (45:46), dann gelang es Niklas Jungbauer, der auch mit 10 Rebounds glänzte, und Michi Lachmann bis zur 32. Minute ein kleines Polster (61:49) für die Baunacher zu schaffen. Doch noch gaben sich die Schützlinge von Ulf Schabacker und Florian Gut nicht geschlagen und Steffen Walde sowie Johannes Richter brachten die Gäste wieder auf 66:62 (38. Minute) heran. Die Schlussphase war erneut vom amerikanischen Neuzugang Clark geprägt, der auch an der Linie die Nerven behielt und für große Erleichterung im Baunacher Lager sorgte.

Baunach Clark 28, N. Jungbauer 14, Lachmann 11, Dippold 9, Rockmann 4, C. Jungbauer 4, Zenkel 3, Sauer, Müller
Regnitztal Walde 16, Richter 12, Eichelsdörfer 11, Winter 8, Wagner 6, Thiemann 5, Leithner 3, Völkl 2, Thoma 2, Daubner
Zuschauer  550

 


Dachau Spurs - HD Immo Baunach

Das Spiel, das am Samstag angesetzt war, wurde von Spielleiter Geißner (Bayreuth) abgesetzt, da in Dachau eine Hallentrennwand abgerissen war und nicht bis zum Spielbeginn repariert werden kann. Eine Ausweichhalle in München war nicht zu bekommen. HD Immo Baunach hätte sehr gerne gespielt, um im Rhythmus zu bleiben und den neuen Amerikaner Jermaine Clark weiter zu integrieren. Einer Spielverlegung nach Bamberg stimmte Dachau, das die letzten fünf Spiele verloren hat, nicht zu. Die Begegnung wird jetzt am 6. März nachgeholt.


HD Immo Baunach – TG Würzburg  

62:57

Abstiegskampf pur bekamen die vielen Zuschauer in der Stauffenberghalle zu sehen, bei dem am Ende HD Immo Baunach einen ganz wichtigen Sieg erringen konnte und damit den Sturz auf den vorletzten Tabellenplatz vermied.
Bis zur 5 Minute hatten die Gäste knapp mit 10:9 die Nase vorne, aber nach dem 1. Viertel (18:18) war die Partie wieder völlig ausgeglichen. Im 2. Abschnitt konnten sich die Gastgeber erstmals etwas absetzen, als sie auf 28:20 (16. Minute) davonzogen. Vor allem Neuzugang Jermaine Clark, der bis zur Pause schon 14 Punkte erzielt hatte, überzeugte in dieser Phase, obwohl er erst am Donnerstag aus den USA eingeflogen war und die Feinabstimmung mit seinem Team natürlich noch fehlte. Prompt schlichen sich wieder Fehler ins Baunacher Spiel ein, sodass die Würzburger durch Pro A Spieler Kleber (14) und Endres (10) zum 30:30 ausgleichen konnten. Da die Gäste dann aber einige Freiwurfchancen nicht nutzten, konnten die Schützlinge von Timo Fuchs und Jörg Mausolf mit einem 35:31 Vorsprung in die Kabinen gehen.
Nach dem Wechsel erhöhten die Gastgeber die Intensität in der Abwehr und kamen nach zahlreichen Offensivrebounds durch Niklas Jungbauer zu zweiten Wurfchancen. Deshalb konnte der Vorsprung nach 30 Minuten auf 53:40 ausgebaut werden, obwohl die Trefferquote aus dem Feld (33%) bescheiden blieb.
Wer nun auf ein entspanntes Schlussviertel hoffte, musste sich eines Besseren belehren lassen, denn die Nerven der Baunacher Anhänger wurden noch einmal arg strapaziert. Die Mainfranken stellten auf Zonenabwehr um und erzeugten so einige Missverständnisse im Baunacher Spiel, das immer unsicherer wurde. Würzburg verkürzte auf 56:50 (36. Minute), bevor ein Dreier von Dirk Dippold wieder etwas Luft verschaffte. Doch jetzt hatten die TGler Morgenluft geschnuppert und kamen Punkt um Punkt auf 59:57 heran. Glücklicherweise vergaben sie einige Ausgleichschancen, sodass Christoph Jungbauer mit zwei verwandelten Freiwürfen zum 61:57 in der Schlussminute die Vorentscheidung gelang.
HD Immo Baunach: Clark 16, N. Jungbauer 11, Dippold 10, Heide 10, C. Jungbauer 8, Rockmann 7, Müller, Lachmann, Zenkel, Roch, Heyder, Rosenthal.


HD Immo Baunach verpflichtete Jermaine Clark

Wie bereits kurz gemeldet, hat sich der Basketball Regionalligist HD Immo Baunach mit einem amerikanischen Aufbauspieler verstärkt, um im Kampf gegen den Abstieg bestehen zu können. Jermaine Clark aus New Jersey ist am Donnerstag in Nürnberg gelandet und konnte am Abend gleich mit dem Team trainieren. Der 23-Jährige Combo-Guard (1,80 m) spielte vorher 4 Jahre am College of Saint Rose und zeichnete sich sowohl als guter Dreierschütze als auch als Passgeber aus. Da er bereits dort als Co-Captain fungierte, erwarten die Baunacher Verantwortlichen, dass er die junge Mannschaft von Timo Fuchs und Jörg Mausolf auf dem Feld führen soll, obwohl Deutschland seine erste Profistation darstellt. Am Sonntag (17 Uhr) wird er in der Stauffenberghalle im wichtigen Frankenduell gegen die TG Würzburg sein Debüt geben und sein Können hoffentlich möglichst schnell unter Beweis stellen.


hapa Ansbach - HD Immo Baunach
79:62

Auch im ersten Auswärtsspiel im Jahr 2011 musste die HD Immo Baunach eine Niederlage gegen Hapa Ansbach einstecken. Doch zu Beginn sah es zunächst nicht so aus, als ob die Oberfranken als Verlierer die Halle verlassen sollten. Das Spiel begann sehr zäh, die Baunacher verteidigten aggressiv und ließen nur wenige Körbe zu. Die Ansbacher hielten ebenfalls mit einer intensiven Verteidigung dagegen, konnten die Gäste aber zunächst oft nur mit Fouls stoppen. So spielten sich die Gäste einen kleinen Vorsprung von 20:15 zum Ende des ersten Viertels heraus. Im zweiten Viertel konnte man durch ein gutes Fastbreakspiel von T. Zenkel und D. Dippold den Vorsprung auf 26:14 ausbauen. Doch nun trafen die Mittelfranken ihre Schüsse aus der Distanz, während die Baunacher kein Mittel dagegen fanden und mit einem knappen 34:35 Rückstand in die Halbzeitpause gingen.
Auch im dritten Viertel sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild. Die Rezatstädter spielten ihre ganze Erfahrung und Routine aus, während auf Baunacher Seite die Wurfquote weiter in den Keller sank (0:11 Dreipunktwürfe). Angeführt von J. Müller hielt die junge Mannschaft durch Kampf und eine harte Verteidigung dagegen, dennoch konnte sich Ansbach bis zum Ende des dritten Viertels auf 57: 46 absetzen. Die Spieler des Trainergespanns Fuchs/Mausolf vergaben nun auch noch ihre Freiwurfchancen (12:27), während die Gastgeber weiter aus der Distanz punkteten. Somit bauten die Jenko-Schützlinge weiter den Vorsprung kontinuierlich aus und gingen am Schluss mit 79:62 als verdienter Sieger aus der Halle. Bis zum kommenden Sonntag muss sich HD Immo Baunach gewaltig steigern, will man das ganz wichtige Abstiegsderby gegen Würzburg für sich entscheiden.

HD Immo Baunach: J. Müller 14, D. Dippold 12, T. Zenkel 10,A.  Heide 8, N. Jungbauer 7, M. Lachmann 6, M Rockmann 5, H. Heyder, Ch. Jungbauer


HD Immo Baunach – Rattelsdorf Independents
91:101

Vor einer imposanten Kulisse kam es am Freitagabend in Bamberg zu der erwartet intensiven und heiß umkämpften Partie. Geprägt war die Begegnung allerdings auch von völlig überforderten Schiedsrichtern, die keine Linie in der Spielleitung fanden, und einer hohen Fehlerquote, für die vor allem in der Anfangsphase HD Immo Baunach verantwortlich war. So zogen die Independents auf 15:9 (6. Minute) davon, bis sich die jungen Gastgeber beruhigt hatten und nun mit mehr Selbstvertrauen agierten. Durch eine gute Trefferausbeute an der Freiwurflinie konnte man mit 26:24 in Führung gehen, doch ein Glückswurf von Daniel Aas ermöglichte mit der Sirene einen knappen 27:26 Vorsprung der Gäste, bei denen bis dahin der überragende Augie Johnston mit 15 Punkten brilliert hatte.
Auch im 2. Abschnitt blieb die Partie ausgeglichen (41:39, 25. Minute), da die Baunacher einerseits jetzt Johnston besser kontrollieren konnten und andererseits Dirk Dippold und Alex Heide dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Doch leichtfertige Ballverluste verhinderten wieder, dass man daraus Kapital schlagen konnte und als Johnsten in der letzten Minute zwei Dreier traf, lagen die Independents zur Pause erneut mit 57:51 vorne.
Frisch motiviert kamen die Einheimischen aus der Kabine und hatten den Vorsprung der Gäste durch den reboundstarken Michi Lachmann rasch egalisiert. Eine eingestreute Zonenverteidigung half ebenfalls dazu, das Blatt nach 30 Minute zu wenden (76:73). Probleme aber hatte in dieser Phase Alonzo Brooks bereitet, der sich immer wieder in der Zone durchsetzen konnte oder Offensivrebounds (insgesamt 13) für sein Team ermöglichte.
Im 4. Viertel schien die Baunacher Taktik noch besser aufzugehen, nur zwei Dreier von Matthias Krauß hatten verhindert, dass der Vorsprung auf mehr als 86:81 (35. Minute) ausgebaut wurde. Manu Rockmann war nun kaum mehr zu stoppen, sodass die gut 650 Zuschauer schon an eine Überraschung glaubten. Doch der Favorit gab sich noch lange nicht geschlagen und hatte zwei Minuten vor Schluss beim Stand von 91:91 den Ausgleich hergestellt. Jetzt schlichen sich wieder völlig unnötige Turnover ins Baunacher Spiel ein und nach zwei Fehlpässen, die Johnston postwendend mit Dreiern bestrafte, war das bis dahin dramatische Spiel entschieden.
Allerdings sollten sich die Gastgeber nicht lange mit dieser Niederlage aufhalten, viel wichtiger ist das kommende Heimspiel gegen den direkten Abstiegskonkurrenten TG Würzburg, das man unbedingt gewinnen muss.
Ergebnisse der einzelnen Viertel: 26:27, 25:30, 25:16, 15:28;
Gesamtwurfquote: Baunach 57% (31:54); Rattelsdorf 40% (34:85);
Dreierquote: Baunach 22% (2:9); Rattelsdorf 33% (14:43);
Freiwurfquote: Baunach 71% (27:38); Rattelsdorf 63% (19:30);
Rebounds: 35:33;
Assists: 9:13;
Turnover: 23:15;
Steals: 6:3;
HD Immo Baunach: Dippold 23, Rockmann 21, Heide 13, Lachmann 10, C. Jungbauer 7, N. Jungbauer 6, Zenkel 6, Müller 3, Roch 2, Heyder, Ludwig, Rosenthal.
Rattelsdorf Independents: Johnston 30, Brooks 22, Neundorfer 13, Krauß 10, Aas 9, Wagner 7, Reh 3, Feistkorn 3, Albus 2, L. Sasse 2, Vonhausen, F. Sasse.


HD Immo Baunach – Coocoon Baskets Weiden

103:85

Nach ausgeglichenem Start konnten die Jungs von Timo Fuchs und Jörg Mausolf sich mit einem Zwischenspurt auf 18:6 (5. Minute) absetzen und diesen Vorsprung bis zum Ende des 1. Viertels in etwa (28:19) behaupten. Im 2. Abschnitt kamen die Oberpfälzer vor allem durch Freeman (21 Punkte), der mit seinen Dreiern den Gastgebern große Mühe bereitete, und Miklos (18 Punkte) auf 37:33 (16. Minute) heran, aber jetzt war es der überragende Dirk Dippold, der sein „Händchen“ gefunden hatte und sein Team bis zur Pause mit 53:37 nach vorne brachte.
Nach der Pause wollten die Weidener wieder den Anschluss schaffen, was ihnen auch gelang, denn gegen die eingestreute Zonenverteidigung der Gastgeber fanden sie immer wieder Lücken und verkürzten auf 49:60 (26. Minute). In der Phase versäumten es die Oberfranken ihre Überzahlchancen zu nutzen, sodass die Partie bis zur 35. Minute (85:76) spannend blieb. Doch jetzt setzte sich die besser besetzte Bank der Baunacher durch, zumal von Alex Heide und Manu Rockmann wichtige Treffer erzielt wurden. Da sich die Oberpfälzer durch zahlreiche Fouls selbst dezimierten, gelang es HD Immo wieder auf 93:76 (37. Minute) davonzuziehen, womit die Partei entschieden war. Nach der kurzen Winterpause wollen die Baunacher gleich im Derby gegen Rattelsdorf am 07. Januar (19.30 Uhr) den Anfang zu einer besseren Rückrunde machen, um möglichst schnell die Kellerplätze zu verlassen.
HD Immo Baunach: Dippold Dirk (32 Punkte/4 Dreier), Heide Alexander (21/1), Rockmann Manuel (19/2), Ferner Felix (9), Jungbauer Christoph (8), Lachmann Michael (6),
Zenkel Thomas (5), Müller Johannes (3), Shanneik Abdul, Roch Christopher


VfL Treuchtlingen - HD Immo Baunach

89:77

Eine verdiente Niederlage kassierte HD Immo Baunach beim bisher punktgleichen Neuling und bleibt damit weiterhin im Tabellenkeller. Nach ausgeglichenem Start (10:9, 6. Minute) konnten die Gastgeber bis zum Ende des 1. Viertels vor allem durch Schmoll (17) einen 21:13 Vorsprung erkämpfen. Im 2. Abschnitt kamen die stark ersatzgeschwächten Schützlinge von Timo Fuchs auf 25:21 heran, doch dann hatten die Gastgeber einen Lauf: Nach vorne gepeitscht von über 500 fanatischen Fans bauten die treffsicheren Huhn (23) und S. Ferschl (21) die Führung bis zur Halbzeit vorentscheidend auf 51:33 aus.
 Alles rechnete nach dem Wechsel mit einem Aufbäumen der Baunacher, doch das Gegenteil war der Fall. „Viel zu ängstlich und ohne Aggressivität in der Abwehr“ beschreibt Co-Trainer Jörg Mausolf die Einstellung seiner Jungs, die die Harlander-Truppe bis auf 63:40 (26. Minute) davon ziehen ließen, sodass sogar ein Debakel drohte. Doch jetzt zeigte vor allem Dirk Dippold Charakter und wehrte sich gegen eine Schlappe. Zusammen mit Michi Lachmann und John Müller konnte man wenigstens das letzte Viertel für sich entscheiden und somit die Niederlage in erträglichen Grenzen halten. Damit stehen die Baunacher am nächsten Sonntag (17 Uhr) gegen den Tabellenletzten aus Weiden schon fast unter Siegzwang.
HD Immo Baunach: Dippold 22, Heide 18, Lachmann 17, Rockmann 9, Müller 4, Jungbauer 4, Zenkel 3, Roch.


HD Immo Baunach – Giants Nördlingen

53:78

Gegen einen keineswegs überragenden Gegner musste HD Immo Baunach eine deutliche Niederlage hinnehmen und befindet sich nun wieder im engsten Kreis der Abstiegskandidaten. Zu Beginn der Partie allerdings zeigte der Tabellenzweite seine Qualität und konnte durch sein überragendes US-Duo Kimbrough (25 Punkte)/Swanson (23) mit 15:6 (5.Minute) in Führung gehen. Bis zum Ende des 1. Viertels hatte dieser Vorsprung in etwa (16:23) Bestand, da sich bei den stark ersatzgeschwächten Gastgebern viele Unkonzentriertheiten in der Ballkontrolle eingeschlichen hatten.
Im 2. Abschnitt stellte das Trainergespann Fuchs/Mausolf die Abwehr auf Zonenverteidigung um, womit die Giants ihre Probleme hatten. Schritt für Schritt kamen die Gastgeber heran und schafften bis zur Pause den 31:31 Ausgleich, wobei sie sogar noch zahlreiche Möglichkeiten zur Führung leichtfertig verschenkten.
Nach dem Wechsel hatten sich die Rieser besser auf die Baunacher Abwehrformation eingestellt, während die Oberfranken ihre Treffsicherheit völlig verloren. Nur einer von 13 Dreierversuchen fand sein Ziel, dazu kamen insgesamt 17 Ballverluste. So brauchte sich der Ex-Bundesligist nicht einmal sonderlich anstrengen, um nach 30 Minuten mit 57:40 in Front zu ziehen, zumal jetzt auch der bis dahin farblose Rastatter (19) auftaute.
Obwohl sich Topscorer Alex Heide im letzten Viertel noch einmal aufbäumte, konnten die Baunacher den Vorsprung der Gäste nicht verkürzen. In den Schlussminuten gelang es den Nördlinger Bankspielern sogar, die Führung weiter auszubauen und einen lockeren Sieg zu erringen. In den beiden letzten Spielen der Hinrunde gegen Mannschaften, die hinter ihnen in der Tabelle stehen (Treuchtlingen, Weiden), müssen die Baunacher nun unbedingt gewinnen, will man etwas ruhiger in die kurze Weihnachtspause gehen.
HD Immo Baunach: Heide 17, Lachmann 11, Zenkel 8, Dippold 7, Jungbauer 5, Rockmann 3, Müller 2, Roch, Shanneik.


München Basket - HD Immo Baunach

75:61

Angeführt von Kapitän C. Jungbauer startete die junge Baunacher Mannschaft gut ins Spiel und gestaltete das erste Viertel ausgeglichen. Dies wurde vor allem durch gute Bewegungen zum Korb ermöglicht. Aber schon in dieser Phase bereitete den Oberfranken der ehemalige Bundesligaspieler M. Wohlers (27 Punkte) viele Probleme und konnte das gesamte Spiel über nicht gestoppt werden. Ihm gelangen immer wieder Punkte durch gekonnte Bewegungen am Korb. Somit stand es nach zehn Minuten 18:16. Die Oberfranken zwangen Mitte des zweiten Viertels durch eine aggressive Verteidigung die Gastgeber zu Ballverlusten, die man aber oft nicht in Punkte ummünzen konnte. Auch blieben ab diesem Zeitpunkt viele Foulentscheidungen gegen die Oberbayern aus. Folglich ging man mit einem Punkt Rückstand in die Halbzeitpause (35:34). Zu Beginn des dritten Viertels stellten beide Mannschaften auf eine Zonenverteidigung um. Auch da befanden sich beide Mannschaften absolut auf Augenhöhe. Die aufopferungsvoll kämpfende Baunacher Mannschaft hielt das Spiel durch M. Lachmann und A. Heide weiter offen, so dass es zu Beginn des vierten Viertels 55:55 stand. Im letzten Abschnitt hat die Mannschaft von Trainer Timo Fuchs das Wurfglück verlassen. Viele Würfe fanden ihren Weg nicht in den Korb und sprangen wieder aus der Reuse. Neben M. Wohlers traf nun auch noch der ehemalige Pro B Spieler R. Ware sicher aus der Distanz. Die Mannschaft aus der Landeshauptstadt konnte sich bis zur 38. Minute 65:57 vorentscheidend absetzen. Auch an der Freiwurflinie behielten die Zollner-Schützlinge die Nerven. Damit gingen sie am Ende mit 75:61 als Sieger vom Parkett. Zeigen die Baunacher am kommenden Samstag gegen den Tabellenzweiten aus Nördlingen wieder diesen Kampfgeist und erhöht sich die Trefferquote aus der Distanz, kann man auch diesem Gegner Paroli bieten und für eine Überraschung sorgen.
HD Immo Baunach: Lachmann 15 Punkte/ 1 Dreier, Heide 12/1. Jungbauer 10, Dippold 9, Rockmann 6, Ferner 5, Müller 2, Zenkel 2, Roch;


HD Immo Baunach – TSV Oberhaching-Deisenhofen

90:74

Gegen einen unangenehm zu spielenden Gegner konnte HD Immo Baunach einen wichtigen Sieg erringen und sich damit vom Tabellenende etwas absetzen. Nach gutem Beginn schlichen sich zahlreiche Ballverluste gegen die Ganzfeldpresse des Neulings ein, sodass die Oberbayern bis zur 6. Minute mit 15:10 in Führung gehen konnten. Alex Heide, der im Eins gegen Eins kaum zu stoppen war, aber brachte die Gastgeber zum Ende des 1. Viertels wieder mit 26:23 nach vorne. Positiv wirkte sich auch das Comeback von Felix Ferner aus, der bei seinem Einstand gleich 5 Assists und 3 Steals verzeichnen konnte und dem Team mehr Sicherheit verlieh.
Der 2. Abschnitt gestaltete sich zu einer zähen Angelegenheit, da die Trefferquoten auf beiden Seiten in den Keller gingen. Vor allem die schwache Freiwurfausbeute (11:3) in diesem Viertel verhinderte, dass sich die Baunacher bis zur Halbzeit (39:38) weiter absetzen konnten.
Nach dem Wechsel blieb die Partie weiterhin ausgeglichen, da die völlig verunsicherten Schiedsrichter nun alle Abwehrbemühungen der Oberfranken unterbanden und dem TSV ingesamt 47 (!) Freiwürfe zusprachen. Vor allem Tsoraklidis (22 Punkte) nützte dies durch eine gute Trefferquote (17:14) an der Linie, um die Deisenhofener bis zur 30. Minute (61:56) im Spiel zu halten.
Relativ schnell fiel dann im Schlussviertel die Entscheidung, denn nun dominierte Christoph Jungbauer (8 Rebounds) die Bretter und der groß aufspielende Manuel Rockmann traf 2 Dreier in Folge zum 76:62 (36. Minute). Obwohl die Gäste immer noch nicht aufgaben, gelang es ihnen nicht mehr näher heranzukommen, zumal die Schützlinge von Timo Fuchs und Jörg Mausolf jetzt befreit ihre Chancen ausnutzten.
HD Immo Baunach: Rockmann 22, Heide 21, Jungbauer 11, Lachmann 9, Ferner 8, Zenkel 6, Dippold 6, Sauer 4, Shanneik 3, Müller, Roch, Ludwig.


HD Immo Baunach – Dresden Titans

84:87

In einem guten und interessanten Regionalligaspiel musste HD Immo Baunach nach zuletzt zwei Siegen diesmal eine unglückliche Niederlage einstecken.
Nach einem nervösen Auftakt fingen sich die Schützlinge von Timo Fuchs und Jörg Mausolf schnell und überzeugten durch eine sehr gute Angriffsleistung. Nach dem 1. Viertel lagen sie deshalb vor allem durch die 11 Punkte von Alex Heide mit 24:18 vorne.
Im 2. Abschnitt zeigte dann die Sachsen um das Centerduo Dölle (29 Punkte) und Endig (19), warum sie die letzten drei Spiele in Folge gewonnen hatten und verkürzten bis zur Pause auf 40:39.
Auch nach dem Wechsel blieb die Partie völlig ausgeglichen. In dieser Phase vergaben die Gastgeber allerdings einige einfache Korbleger und somit die Chance sich abzusetzen. So ging es beim Stand von 58:58 in die letzten 10 Minuten.
Beide Teams wollten nun um jeden Preis den Sieg und kämpften aufopferungsvoll, wobei den Baunachern die hohe Foulbelastung ihrer Center zu schaffen machte. Dennoch brachten Thomas Zenkel, Michi Lachmann und der stark aufspielende Manu Rockmann ihr Team 55 Sekunden vor Schluss mit 74:72 nach vorne, sodass alles nach einem Heimsieg aussah. Doch dann entschieden die schwachen Schiedsrichter die Partie, indem sie bei einem Korbleger der Gäste zusätzlich ein fragwürdiges Defensivfoul pfiffen und eine ungläubige Geste eines Baunacher Spielers sofort mit einem technischen Foul bestraften. Da die Titans alle Freiwürfe verwandeln konnten, zogen sie auf 74:79 davon und brachten trotz aller Gegenwehr der Oberfranken den knappen Vorsprung über die Zeit.
HD Immo Baunach: Rockmann 22, Heide 22, Zenkel 12, Lachmann 8, Dippold 7, C. Jungbauer 6, Müller 4, Shanneik 3, Roch, Ludwig.


TS Herzogenaurach - HD Immo Baunach

66:67

Der erste Auswärtssieg  in dieser Saison ist geschafft. In einem hart umkämpften Spiel siegten die Baunacher am Ende verdient 67:66 und können damit zunächst einen direkten Konkurrenten hinter sich lassen. Das Spiel begann sehr zerfahren mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Dennoch schafften es die Oberfranken sich leicht abzusetzen und gingen mit 24:18 am Ende des ersten Viertels in Führung. Das  zweiten Viertel gestaltete ähnlich und man konnte keine größere Führung herausspielen. Grund war die katastrophale Ausbeute der Rebounds (14:24). Die Gastgeber erhielten immer wieder eine zweite Chance und blieben so weiter in der Partie. Baunach hielt mit einem aggressiven Zug zum Korb dagegen und ging mit einem leichten 38:36 Vorsprung  in die Halbzeit.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien ein Ruck durch die Gastmannschaft zu gehen. Angetrieben von M. Rockmann, M. Lachmann und N. Jungbauer kam HD Immo Baunach durch eine gute Verteidigung zu einfachen Fastbreakpunkten, die eine 60:50 Führung am Ende des dritten Viertels bedeuteten. Doch dann erlitt das Spiel erneut einen Bruch. Die Mittelfranken glichen drei Minuten vor dem Ende aus (63:63) und führten 40 Sekunden vor dem Ende mit 66:63. Nun war das Spiel an Spannung nicht mehr zu überbieten. Michi Lachmann glich mit einem Dreipunktwurf zum 66:66 aus. Die Simon-Schützlinge vergaben ihre nächste Offensivaktion und Baunach nahm 24 Sekunden vor dem Ende die letzte Auszeit. Zwei Sekunden vor Ablauf der Spieluhr angelte sich C. Jungbauer den Rebound und wurde beim Wurfversuch gefoult. Der Kapitän verwandelte den ersten Freiwurf sicher und sicherte damit den Schützlingen von Timo Fuchs und Jörg Mausolf den ersten Auswärtssieg der Saison. Die Mannschaft muss aber ihre Leistung weiter steigern, um die beiden nun folgenden Heimspiele gewinnen zu können.
HD Immo Baunach: Rockmann 13, C. Jungbauer 13, Lachmann 12, N. Jungbauer 11, Heide 7, Müller 6, Zenkel 5, Shanneik, Roch, Heyder, Ludwig.


HD Immo Baunach – BC Zwickau

95:73

Mit einer guten Leistung rehabilitierte sich HD Immo Baunach für die zuletzt ganz schwache Vorstellung und schaffte mit diesem wichtigen Sieg den Sprung auf den 10. Platz. Zunächst aber musste die Truppe von Timo Fuchs gleich in der 1. Minute zwei Dreier von Kwame Duku (17) hinnehmen und merkte man den Baunachern ihre Verunsicherung an. Bis zum Ende des 1. Viertels aber war man zumindest auf 17:18 herangekommen. Nach einer zwischenzeitlichen 29:27 Führung (15. Min.) schlichen sich wieder zahlreiche Konzentrationsschwächen ins Spiel ein, was die clever und unorthodox spielenden Zwickauer eiskalt ausnützten, um bis zur Pause wieder mit 41:36 die Nase vorne zu haben.
Nach dem Wechsel kam dann eine ganz andere Baunacher Mannschaft aufs Feld, denn nun wurde der Ball besser bewegt und traute man sich auch die freien Würfe zu nehmen. Michi Lachmann, der 4 Dreier in den folgenden 5 Minuten traf, und Alex Heide drehten das Spiel quasi im Alleingang zum 51:50 und nach einem 16:0 Lauf war beim Stand von 67:50 (28. Minute) schon eine gewisse Vorentscheidung gefallen, zumal der Amerikaner Worsley zu diesem Zeitpunkt mit 5 Fouls das Feld verlassen musste. Aufkeimende Hoffnungen der Sachsen auf eine Wende durch Kapitän Hruschka (24) erstickte Mo Shanneik, der ebenfalls sicher aus der Distanz (4 von 7 Dreierversuchen) traf. In der Schlussphase spielten die Gastgeber endlich befreit auf und Niklas Jungbauer, der erstmals in der Saison überzeugen konnte, baute den Vorsprung weiter aus, da man auch im Rebound (42:21) klar die Oberhand über die Gäste behielt.
HD Immo Baunach: Lachmann 20, Heide 18, N. Jungbauer 18, Shanneik 16, C. Jungbauer 10, Dippold 7, Zenkel 6, Müller, Roch, Heyder, M. Hirmke.


HD Immo Baunach – Dachau Spurs

65:77

Einen katastrophalen Start verzeichnete HD Immo Baunach im Spiel gegen den Spitzenreiter. Über 14:1 (5. Minute) bauten die Gäste ihre Führung bis zum Ende des 1. Viertels auf 24:9 aus, wobei vor allem der Amerikaner Omari Knox (28 Punkte) kaum zu stoppen war. Was der nicht traf, das verwertete sein Landsmann Anthony Pettaway (17) nach zahlreichen Offensiv-Rebounds (allein 16 in der 1. Halbzeit). Schmerzlich wurde hier der grippekranke Christoph Jungbauer unter den Körben vermisst, zumal sich Alex Heide noch das Knie verdrehte und längere Zeit auf der Bank pausieren musste. Neuzugang Johannes Müller, der in der letzten Woche von den Regnitztal Baskets nach Baunach gewechselt war, kämpfte zwar mit großem Einsatz, ihm fehlte aber noch verständlicherweise die Bindung zum Spiel.
In der Viertelpause gelang es dann dem Trainergespann Timo Fuchs/Jörg Mausolf, ihr Team neu zu motivieren. So konnte man diesen Abschnitt zumindest ausgeglichen gestalten, doch viel näher kam man bis zur Pause (25:39) nicht heran.
Dies gelang erst nach dem Wechsel, denn nun funktionierte die Zonenverteidigung der jungen Baunacher besser und gleichzeitig ging die Trefferquote der Oberbayern in den Keller. Thomas Zenkel und Alex Heide brachten ihr Team Punkt um Punkt heran und schafften in der 31. Minute sogar den 52:52 Ausgleich. Als man jedoch einige Chancen zur Führung nicht nutzte, schlugen die Spurs im Stil einer Spitzenmannschaft zurück und zogen wieder auf 60:52 (35. Minute) davon. Obwohl die Einheimischen in keiner Phase aufgaben, gelang es ihnen nicht mehr näher heranzukommen, sodass man die 1. Heimniederlage hinnehmen musste.
HD Immo Baunach: Heide 17, Zenkel 11, Sauer 11, N. Jungbauer 11, Lachmann 8, Rockmann 5, Müller 2, Dippold, Hirmke, Shanneik, Roch, Heyder. 


TG Würzburg - HD Immo Baunach

74:60

Nach dem zuletzt guten Spiel gegen Ansbach präsentierte sich HD Immo Baunach von seiner schlechten Seite und kassierte eine  60:74-Pleite. Das Spiel begann sehr zäh, die Oberfranken verteidigten aggressiv und ließen nur wenige Körbe zu. Die Würzburger hielten ebenfalls mit einer intensiven Verteidigung dagegen, konnten die Baunacher aber zunächst oft nur mit Fouls stoppen. Dennoch ging die Heimmannschaft mit 13:11 in Führung. Im 2. Viertel gestattete die junge Mannschaft von Trainer Timo Fuchs den Hausherren durch eine aggressive Verteidigung nur 8 Punkte. Durch gute Penetration zum Korb und eine intensive Verteidigung konnte man sich zur Halbzeit mit 28:21 absetzen. Nach der Halbzeit legte Mo Shanneik gegen seinen alten Verein wie die Feuerwehr los und baute durch 12 Punkte in Folge die Führung auf 46:27 Mitte des 3.Viertels aus. Doch dann erlitt das Spiel einen völligen und unerklärlichen Bruch. In der Offensive agierten die Baunacher nun zu eigensinnig und leichtfertig. In der Verteidigung offenbarten sich große Lücken und die Schützen der Gastgeber konnten nicht mehr kontrolliert werden. Trotz Auszeit und Verteidigungswechsel  kam Würzburg Punkt um Punkt heran und der Vorsprung schmolz zum Ende der 3. Viertels auf 49:47. Im letzten Viertel des Spiels agierten nun die Baunacher im Angriff weiterhin zu überhastet, und die Würzburger konnten ihre Führung durch drei Dreier von Endres  ausbauen und gewannen  am Ende verdient  mit 74:60.
HD Immo Baunach: M. Shanneik (19 Punkte/2 Dreier), D. Dippold (14/3), A. Heide (10), T. Zenkel (8/1), N. Jungbauer (6), C. Jungbauer (3), U.Hirmke, H. Heyder, C. Roch


HD Immo Baunach – hapa Ansbach

80:70

Mit einer guten Leistung bezwangen die Youngster aus Baunach im „Duell der Generationen“ überraschend die wesentlich höher eingeschätzten Gäste aus Ansbach und liegen damit nach zwei Spieltagen voll im Soll. Allerdings brauchte die Truppe des neuen Trainergespanns Timo Fuchs/Jörg Mausolf einige Minuten, bevor sie ihre Nervosität ablegen konnte und ins Spiel kam. Routiniert hatten die Mittelfranken um Matthias Meinel (19), Dean Jenko (14) und Goran Petrovic (10) bis dahin ihr Spiel aufziehen können, indem sie immer wieder zum Korb penetrierten und einfache Punkte herausspielten. Die Wende kam erst in der letzten Minute des 1. Viertels beim Stand von 12:20, als Centerhühne Aw sein 3. Foul kassierte und anschließend noch meckerte, was die Schiedsrichter prompt mit einem technischen Foul bestraften. So brachte Michi Lachmann unter dem Jubel der Fans seine Baunacher  mit einer Serie von Freiwürfen und einem Dreier in der Schlusssekunde erstmals mit 22:20 nach vorne.
Im 2. Abschnitt verflachte die Begegnung ein wenig, da die Trefferquoten nachließen und sich die Ballverluste (insgesamt 22!) auf Seiten der Gastgeber häuften. Da es aber nun gelang, das starke Centergespann Alex Heide und Christoph Jungbauer (13 Rebounds) besser einzubinden, konnte der Vorsprung bis zur Pause (36:32) sogar ein wenig ausgebaut werden.
Auch nach dem Wechsel ließen die Oberfranken nicht nach, da sie vor allem mit einer guten Zonenverteidigung den Oldies das Leben schwer machten. Nun agierte auch Mo Shanneik mit mehr Selbstvertrauen und brachte sein Team nach 30 Minuten noch etwas weiter (55:48) nach vorne. Dennoch gaben die Ansbacher sich noch lange nicht geschlagen, so dass die Partie bis zur 39. Minute (73:68) offen blieb. Die Entscheidung fiel dann, als nach einer „Schwalbe“ von Jenko ein weiteres technisches Foul verhängt wurde, was Thomas Zenkel an der Freiwurflinie ausnutzte, um den verdienten Heimsieg unter Dach und Fach zu bringen. 
HD Immo Baunach: Heide 19, C. Jungbauer 11, Lachmann 11, Zenkel 11, Shanneik 10, N. Jungbauer 8, Dippold 7, U. Hirmke 3, Roch, Mt. Rosenthal, Heyder, Mk. Rosenthal.


Rattelsdorf Independents – HD Immo Baunach

117 - 110 n. V.

Fünf Extraminuten mussten gespielt werden, ehe im ersten Frankenderby der Basketball-Regionalliga Südost der Sieger feststand. Vor über 600 Zuschauern konnten sich die heimischen Independents schließlich 117:107 nach Verlängerung durchsetzen. Das hatten sie am Ende vor allem Daniel Aas zu verdanken. Der Ex-Baunacher glänzte nicht nur mit 31 Punkten und 8 Assists, sondern brachte die Independents erst mit einem Dreier kurz vor Schluss in die Verlängerung und erzielte dort acht weitere Punkte.
Doch zunächst von Beginn an: Baunach erwischte den besseren Start, nach einem Dreier von Sauer führten sie 9:4. Dann jedoch entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel. Keine Mannschaft konnte sich absetzen und meist hatten die Gäste knapp die Nase vorne. 27:28 hieß es nach zehn gespielten Minuten. Im zweiten Abschnitt legten die Independents dann los wie die Feuerwehr. Jergo, Aas, Johnston und Lukas Sasse sorgten mit einem 14:4 Lauf schnell für ein Neun-Punkte-Polster, zur Halbzeit hieß es dann 61:50.
Nach der Pause kamen die Baunacher, neu motiviert vom Trainergespann Fuchs/Mausolf, besser aus den Kabinen. Nach 30 Minuten konnte Rattelsdorf die Führung jedoch noch beim 84:77 behaupten. Der letzte Abschnitt war in Spannung und Dramatik dann kaum zu überbieten. Zunächst zogen die Independents wieder bis auf elf Zähler davon (92:81, 33. Minute), doch kämpften sich die jungen Baunacher mit tollem Einsatz zurück ins Spiel und nach 12 unbeantworteten Punkten der Nachbarn ging Baunach unter dem Jubel der vielen mitgereisten Fans wieder mit 93:92 in Führung (36. Minute). Nach kurzem Hin und Her schaffte es Baunach schließlich auf 99:96 zu erhöhen, ehe die Gastgeber mit einem Dreier 25 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich besorgten. In den letzten Sekunden versagten dann den Baunachern an der Freiwurflinie die Nerven, doch nach einem Offensivrebound hatte man es mit dem letzten Angriff in der Hand, das Spiel zu entscheiden. Aber nun zeigte sich noch die mangelnde Erfahrenheit der Truppe: Anstatt zum Korb zu ziehen, versuchte man es mit einem Dreier aus der Ecke, der sein Ziel verfehlte: Verlängerung.
In den fünf Extraminuten konnten die Baunacher durch Niklas Jungbauer die ersten Punkte erzielen, Steffen Riedel antwortete jedoch eiskalt mit einem Dreier und Aas legte nochmals zwei Punkte drauf. Die Gäste glichen dann zwar nochmals aus, fanden dann jedoch gegen die Indpendents, die inzwischen auf eine Zonenverteidigung umgestellt hatten, kein Rezept mehr. Am Ende blieb es Steffen Riedel mit einem krachenden Dunking vorenthalten den 117:107 Endstand herzustellen.
Coach Timo Fuchs war trotz der unglücklichen Niederlage mit seinem Team nicht nur unzufrieden: „ Nach gutem Anfang haben wir uns durch zahlreiche Ballverluste selbst das Leben schwer gemacht. Die Mannschaft hat aber in der 2. Hälfte Charakter gezeigt und sich zurückgekämpft. Natürlich hätten wir das Spiel nicht mehr verlieren dürfen, in den letzten Sekunden fehlte uns einfach noch die Cleverness.“

Rattelsdorf Indpendents: Aas (31 Punkte/ 2 Dreier), Jergo (26/ 3), Johnston (15/2), Riedel (14/3), Lukas Sasse (7/1), Feistkorn (6), Felix Sasse (6/2), Krauß (4/1), Albus (3/1), Vonhausen (3/1), Wagner (2), Reh
HD Immo Baunach: Heide (25), Dippold (14), Christoph Jungbauer (14), Niklas Jungbauer (12), Sauer (10/1), Zenkel (8), Shanneik (7/1), Lachmann (6), Rosenthal (6), Hirmke (5), Heyder, Roch